F: Was ist der Verenahof?
A: Verenahof war ein winziger Ort in Westdeutschland mit drei Häusern und vierundzwanzig Einwohnern, der vollständig von der Schweiz umgeben war.
F: Wie wurde Verenahof vom Rest Westdeutschlands abgetrennt?
A: Verenahof war vom Rest Westdeutschlands durch einen etwa 200 bis 300 Meter breiten Streifen Schweizer Land getrennt.
F: Wer hat Verenahof gekauft?
A: Im Jahr 1522 kauften Kaiser Karl V. und sein Bruder Erzherzog Ferdinand von Österreich Verenahof zur gleichen Zeit, als sie andere kleine Grundstücke in derselben Region von Graf Christoph von Nellenburg erwarben.
F: Gab es irgendwelche Streitigkeiten über das Gebiet von Verenahof?
A: Im 17. und 18. Jahrhundert gab es Streitigkeiten zwischen Tengen und Schaffhausen über Zufahrtswege und die genaue Grenze der Enklave.
F: Wann wurde Verenahof Teil der Schweiz?
A: 1964 vereinbarten die Bundesrepublik Deutschland und die Schweiz, dass Verenahof Teil der Schweiz werden sollte. Dies geschah am 4. Oktober 1967.
F: Zu was gehört Verenahof heute?
A: Heute ist Verenahof ein Teil des Dorfes Büttenhardt.
F: Gibt es noch Grenzsteine in Büttenhardt?
A: Im Rathaus von Wiechs am Randen befinden sich einige verbliebene Grenzsteine, die durch den Landtausch im Jahr 1967 nicht mehr benötigt wurden. In Büttenhardt, am alten Schulhaus, wurden einige alte Grenzsteine aus den 1930er Jahren verwendet, um Sträucher einzurahmen, die um die Enklave herum gepflanzt wurden.