Die Westfjorde oder Westfjorde (isländisch: Vestfirðir) ist der Name einer großen Halbinsel und Region im Norden Islands. Sie grenzt an die Dänemarkstraße und ist der Ostküste Grönlands zugewandt. Die Westfjorde haben viele Berge und Fjorde rund um die Küste. Aus diesem Grund ist das Straßensystem komplex und die Kommunikation auf dem Landweg schwierig.
Die größte Siedlung ist Ísafjörður mit einer Bevölkerung von 4.000 Menschen.
Wegen des Ostgrönlandstroms sind die Westfjorde generell das kälteste Gebiet in Island.
Im Jahr 1615 wurden 32 schiffbrüchige baskische Walfänger von Einheimischen getötet. Dies veranlasste die Regierung, ein Gesetz zu verabschieden, das die Ermordung aller Basken, die in den Westfjorden gesichtet wurden, erlaubte. Dieses Gesetz wurde im Mai 2015 aufgehoben.


