135er Film ist die offizielle Bezeichnung für den heute am häufigsten verwendeten fotografischen Film. Er ist in der ISO-Norm 1007 festgelegt. Er wurde 1934 von Kodak eingeführt. Er wurde nicht für Filme, sondern für die Herstellung von Bildern hergestellt. Er ist 35mm breit; deshalb wird er oft auch als 35mm-Film bezeichnet.
Sie gewann schnell an Popularität. Bis in die späten 1960er Jahre wurde er populärer als 120 Filme. Seitdem ist es das beliebteste fotografische Filmformat. Trotz der Konkurrenz von Formaten wie 828, 126, 110 und APS ist es bis heute so geblieben.
Einzelne Rollen mit 135er Film sind in lichtdichten Metallkassetten mit einer Spule eingeschlossen. Dadurch können die Kameras bei Tageslicht geladen werden. Der Film wird auf eine Spule geclipst oder geklebt und tritt durch einen samtüberzogenen Schlitz aus. Das Filmende wird auf einer Seite zu einem Vorlauf abgeschnitten, der in einen entsprechenden Schlitz in der Aufwickelspule der Kamera eingeführt wird. Er hat die gleichen Abmessungen und den gleichen Perforationsabstand wie 35 mm-Filmkopierfilm.



