Artur Eriksson – Schwedischer Sänger und Prediger, bekannt für "Till min syster"
Artur Eriksson – schwedischer Sänger & Prediger, bekannt für den Hit "Till min syster" und Vertonungen von Dan Andersson; prägende Stimme der christlichen Musik.
Artur Eriksson, geboren am 5. März 1918 in Skutskär (Schweden), gestorben am 5. August 2000 in Gagnef (Schweden), war ein schwedischer Sänger und Prediger. Er war in der Missionsbündniskirche von Schweden aktiv und trat dort sowohl als Prediger wie auch als Musiker in Erscheinung.
Biografie
Artur Eriksson wuchs in einfachen Verhältnissen auf und war zeitlebens eng mit der kirchlichen Gemeinschaft verbunden. Seine Tätigkeit als Prediger führte ihn in verschiedene Regionen Schwedens, wo er Gottesdienste, Bibelstunden und musikalische Abende leitete. Beruflich wie musikalisch verband ihn eine starke Verwurzelung in der evangelischen Volksfrömmigkeit Schwedens.
Musikalisches Schaffen
Neben seiner Predigertätigkeit war Eriksson als Sänger bekannt. Abgesehen von christlichen Liedern sang er auch Vertonungen von Gedichten des schwedischen Dichters Dan Andersson und interpretierte Volks- und Herzlieder in einer klaren, warmen Gesangslinie. Er veröffentlichte zahlreiche Schallplatten und trat regelmäßig im Rundfunk auf, wodurch seine Musik einem breiten Publikum zugänglich wurde.
Ein großer kommerzieller Erfolg war Till min syster, das 1970 12 Wochen lang in den Top-10-Charts von Svensktoppen zu finden war. Dieser Titel trug wesentlich zu seiner Popularität außerhalb rein kirchlicher Kreise bei und machte ihn einem breiteren Publikum bekannt.
Wirkung und Nachlass
Erikssons Repertoire — von geistlichen Liedern bis zu poetischen Vertonungen — gehört zur Tradition der schwedischen religiösen und volkstümlichen Liedkultur. Seine Einspielungen werden bis heute in Sammlungen und Radiosendungen mit christlicher oder traditioneller Musik gespielt. Nach seinem Tod 2000 blieb er insbesondere unter Anhängern der Missionsbündniskirche und Liebhabern schwedischer Liedkunst in Erinnerung.
Sein Wirken wird als Beispiel für die enge Verbindung zwischen Verkündigung und Musik in der schwedischen Kirchenkultur angesehen: Eriksson nutzte die Stimme sowohl zur Verkündigung als auch zur künstlerischen Auseinandersetzung mit Literatur und Volksliedgut.
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