J.Lo (Album) – Jennifer Lopez: Albuminfos & Re-Edition (2001)

Alles zu J.Lo (Album) von Jennifer Lopez: Erfolgsalbum, 2001 Re-Edition mit drei Bonustracks, Singles, Verkaufszahlen und Hintergrund zur Parental-Advisory-Ausgabe.

Autor: Leandro Alegsa

J.Lo ist das zweite Studioalbum von Jennifer Lopez und erschien Anfang 2001 bei Epic Records. Es zählt zu ihren kommerziell erfolgreichsten Veröffentlichungen und festigte ihren Status als Pop- und R&B-Künstlerin. Das Album kombiniert eingängige Pop‑Hooks mit R&B- und Latin‑Elementen und wurde von mehreren namhaften Produzenten begleitet, wodurch es sowohl radiotaugliche Singles als auch clubtaugliche Tracks enthielt.

Veröffentlichung und Re-Edition

Epic Records veröffentlichte das Album 2001 und promotete es mit insgesamt vier Singles. Im Juli 2001 erschien eine wiederveröffentlichte Version (Re-Edition) von J.Lo, die drei Bonustracks enthielt. Aufgrund der Verwendung starker Ausdrücke und Schimpfwörter wie „nigga“, „bitch“ und „fuck“ in der Remix-Version von „I'm Real (Murder Remix)“ wurde die Re-Edition zusätzlich mit einem Parental Advisory-Aufkleber versehen. Die ursprüngliche Standardausgabe des Albums war dagegen trotz deutlicher sexueller Anspielungen und vereinzelter harter Formulierungen ohne Warnaufkleber erschienen.

Singles und Promotion

Zur Promotion des Albums veröffentlichte das Label vier Singles, die in verschiedenen Ländern erfolgreich in die Charts gelangten und maßgeblich zum Verkaufserfolg beitrugen. Die Singles waren radiotauglich produziert und erhielten umfangreiche Airplay‑ sowie TV‑Promotion, inklusive Musikvideos und Liveauftritten.

Musikstil und Produktion

Musikalisch bewegt sich J.Lo im Bereich von Pop und R&B mit deutlichen Latin‑Einflüssen. Der Sound reicht von tanzbaren Tracks über midtempo Balladen bis zu urban geprägten Remixen. Jennifer Lopez arbeitete für das Album mit mehreren Produzenten und Songwritern zusammen, sodass eine abwechslungsreiche, kommerziell ausgerichtete Platte entstand, die auf Mainstream‑Charts ausgelegt war.

Rezeption und kommerzieller Erfolg

Das Album wurde kommerziell sehr erfolgreich, erreichte in mehreren Ländern hohe Chartplatzierungen und verkaufte sich weltweit in Millionenhöhe. Kritisch fiel die Resonanz gemischt aus: Lob gab es häufig für die eingängigen Singles und die Produktion, Kritik richtete sich mitunter gegen die inhaltliche Tiefe und die starke Ausrichtung auf kommerziellen Pop.

Kontroversen

Die prominenteste Kontroverse rund um die Re-Edition betraf die explizite Sprache im „I'm Real (Murder Remix)“ und die daraus resultierende Kennzeichnung mit einem Parental Advisory-Sticker. Diskussionen gab es außerdem über die Darstellung von Sexualität in Texten und Videos, wobei die klare Vermarktung als Mainstream‑Popprodukt im Vordergrund stand.

Insgesamt gilt J.Lo als ein prägendes Album für Jennifer Lopez’ Musikkarriere: es erhöhte ihre Bekanntheit als Sängerin neben ihrer Schauspielkarriere und schuf mehrere langfristig erfolgreiche Singles.

Liste verfolgen

  1. "Liebe kostet nichts" (Damon Sharpe, Greg Lawson, Georgette Franklin, Jeremy Monroe, Amille Harris) - 3:42
  2. "Ich bin echt" (Jennifer Lopez, Troy Oliver, Cory Rooney, L.E.S) - 4:57
  3. "Spiel" (Anders Bagge, Arnthor Birgisson, Christina Milian, Rooney) - 3:32
  4. "Walking on Sunshine" (Lopez, Sean "Puffy" Combs, Mario Winans, Jack Knight, Michael "Lo" Jones) - 3:46
  5. "Ain't It Funny" (Lopez, Rooney) - 4:06
  6. "Cariño" (Lopez, Rooney, Manny Benito, Neal Creque, Jose Sanchez, Frank Rodriguez, Guillermo Edghill, Jr.) - 4:15
  7. "Komm rüber" (Kämme, Winans, Michelle Bell, Kip Collins) - 4:53
  8. "Wir müssen reden" (Lopez, Rooney, Oliver, Tina Morrison, Steve Estiverne, Joe Kelly) - 4:07
  9. "Das bin nicht ich" (Kämme, Winans, Kandice Love) - 4:33
  10. "Tanz mit mir" (Kämme, Winans, Ritter, Jones) - 3:54
  11. "Heimlich" (Lopez, Rooney, Oliver, Khalilah Shakir) - 4:25
  12. "I'm Gonna Be Alright" (Lopez, Oliver, Rooney, Cheryl Lorraine Cook, Clifon Nathaniel Chase, O'Brien Anth, Sylvia Robinson) - 3:44
  13. "Das ist der Weg" (Rodney Jerkins, Fred Jerkins III, LaShawn Daniels, Nora Payne) - 3:53
  14. "Dame" (mit Chayanne) (R. Jerkins, F. Jerkins, Daniels, Benito) - 4:25
  15. "Si Ya Se Acabó" (Benito, Greco, Contreras) - 3:37

Lateinamerikanische Ausgabe

1.       

  1. "Amor Se Paga con Amor" (Sharpe, Lawson, Franklin, Monroe, Harris, Benito) - 3:44
  2. "Cariño" (Spanisch) (Lopez, Rooney, Benito, Creque, Sanchez, Rodriguez, Edghill) - 4:17
  3. "Que Ironia (Ain't It Funny)" (Lopez, Rooney, Benito, Tommy Mottola) - 4:07

Japanische Ausgabe

Entlassen am 24. Januar 2001

1.       

  1. "Ich warte" - 3:11

Sonderausgabe

Veröffentlicht am 24. Juli 2001

1.       

  1. "I'm Real" (Murder Remix featuring Ja Rule) (Lopez, Oliver, Rooney, L. E.S., Jeffrey Atkins, Irving Lorenzo, Rick James) - 4:22

Britische, australische und portugiesische Ausgabe

Veröffentlicht am 16. Oktober 2001 (AUS) / 5. November 2001 (UK)

1.       

  1. "Vergnügen ist mein" - 4:19
  2. "Ich warte" - 3:11
  3. "Ich bin echt" (Murder Remix mit Ja-Regel) - 4:22

Schaubilder

Schaubild (2001)

Spitzenposition

Tabelle der australischen ARIA-Alben

2

Österreichische Alben-Tabelle

3

Belgische Ultratop 50-Alben (Flandern)

3

Belgische Ultratop 50-Alben (Wallonien)

4

Tabelle Kanadische Alben

1

Dänische Alben-Tabelle

15

Niederländische Alben-Tabelle

4

Europäische Top-100-Alben

1

Finnische Alben-Tabelle

6

Tabelle der französischen SNEP-Alben

6

Tabelle Deutsche Alben

1

Ungarische Mahasz-Alben Chart

15

Tabelle Irische Alben

18

Schaubild (2001)

Spitzenposition

Tabelle der italienischen FIMI-Alben

8

Tabelle der japanischen Oricon-Alben

14

Tabelle Norwegische Alben

15

Polnische Alben-Tabelle

1

Schwedische Alben Chart

7

Schweizer Alben-Tabelle

1

UK-Alben-Chart

2

U.S. Werbetafel200

1

U.S. Billboard Top R&B/Hip-Hop-Alben

1

U.S. Billboard Top-Internet-Alben

2

Schaubild (2002)

Spitzenposition

Neuseeland RIANZ-Alben-Chart

3

Verkauf und Zertifizierungen

Schaubild

Zertifizierung

Verkauf/Versand

Argentinien CAPIF

Gold

20,000

Österreich IFPI

Gold

20,000

Australien ARIA

2× Platin

140,000

Belgien IFPI

Platin

40,000

Brasilien ABPD

Gold

50,000

Kanada CRIA

2× Platin

200,000

Europa IFPI

2× Platin

2,000,000

Finnland IFPI

Gold

15,000

Frankreich SNEP

Gold

260,000

Deutschland IFPI

Platin

200,000

Mexiko AMPROFON

Gold

75,000

Niederlande NVPI

Platin

60,000

Neuseeland RIANZ

2× Platin

30,000

Norwegen IFPI

Gold

Polen ZPAV

Gold

30,000

Schweden IFPI

Gold

20,000

Schweiz IFPI

2× Platin

80,000

BRITISCHER BPI

Platin

300,000

U.S.-RIAA

4× Platin

4,000,000

Weltweit

12,000,000



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