Schachdatenbanken werden nicht wirklich gespielt. Sie geben Zugang zur aufgezeichneten Geschichte des Meisterschachs. Es gibt zwei Komponenten. Erstens gibt es die Software, mit der man das Datenbankmaterial durchsuchen und organisieren kann. Dann gibt es die eigentliche Datenbank, typischerweise eine bis vier Millionen Partien.
In der Praxis werden Datenbanken für zwei Zwecke verwendet. Erstens, damit ein Spieler seine Fähigkeiten bei bestimmten Eröffnungen trainieren kann. Zweitens, um nach bestimmten Gegnern Ausschau zu halten, um zu sehen, was sie spielen, und um sich im Voraus auf sie vorzubereiten.
Die Existenz von Schachdatenbanken ist eine Möglichkeit, wie junge Spieler schon in jungen Jahren die Meisterschaft erlangen können.
ChessBase
ChessBase ist die größte Datenbank und von Meistern weit verbreitet. Obwohl sie online benutzt werden kann, laden die meisten Benutzer die Software und Daten auf ihren Laptop herunter. Dann nehmen sie den Laptop zu Turnieren mit, um sich auf Partien vorzubereiten. Die Spieler dürfen während der Partien weder Computer noch andere Hilfsmittel benutzen, aber hinter den Kulissen laufen viele Vorbereitungen ab. ChessBase muss gekauft werden, und es ist nicht billig.
Neu im Schach
Hierbei handelt es sich um eine niederländische Zeitschrift für fortgeschrittene Spieler, die als Teil ihrer Dienstleistungen eine Online-Datenbank namens NicBase betreibt. NicBase ist kostenlos und enthält über eine Million Spiele.
Schachspiele
Chessgames.com betreibt eine Online-Datenbank mit Partien. Sie ist teilweise kostenlos, erfordert jedoch eine Registrierung. Der uneingeschränkte Zugang zu all ihren Einrichtungen ist durch ein relativ bescheidenes Abonnement möglich. Die Datenbank enthält über eine halbe Million Partien.