In der Psychologie ist die Kompensation eine Art und Weise, wie Menschen etwas verbergen, das sie nicht gut machen können, indem sie etwas anderes wirklich gut machen. Es kann sein, dass sie sich nicht einmal bewusst sind, dass sie es tun. Eine Kompensation kann echte oder eingebildete Probleme und persönliche oder körperliche Unterlegenheit verbergen. Sie löst jedoch nicht wirklich die Ursache des Problems. Positive Kompensationen können einer Person helfen, Schwierigkeiten zu überwinden. Negative Kompensationen aber nicht, und sie können die Probleme sogar verschlimmern.

Es gibt zwei Arten der negativen Kompensation:

  • Überkompensation, wenn eine Person das Ziel hat, Überlegenheit zu erlangen. Dies führt zu Machtwollen, Dominanz, Selbstachtung und Selbstabwertung.
  • Eine Unterbezahlung, die eine Forderung nach Hilfe einschließt, führt zu einem Mangel an Mut und Angst um das Leben.

Ein wohlbekanntes Beispiel für eine fehlgeschlagene Überkompensation sind Menschen, die eine Midlife-Crisis durchmachen. Wenn sie sich der Lebensmitte nähern, fehlt vielen Menschen (insbesondere Männern) die Energie, ihre psychologischen Abwehrkräfte aufrechtzuerhalten, einschließlich ihrer kompensatorischen Handlungen.