In der Informatik ist ein Aufgabenkontext (Prozess, Thread ...) der minimale von dieser Aufgabe verwendete Datensatz, der gespeichert werden muss, um eine Aufgabenunterbrechung zu einem bestimmten Zeitpunkt und eine Fortsetzung dieser Aufgabe an der Stelle, an der sie unterbrochen wurde, und zu einem beliebigen zukünftigen Zeitpunkt zu ermöglichen. Das Konzept des Kontexts ist im Fall von unterbrechbaren Aufgaben von Bedeutung, wobei der Prozessor bei einer Unterbrechung den Kontext speichert und die Unterbrechungsdienstroutine weiter bedient. Je kleiner der Kontext ist, desto geringer ist also die Latenzzeit. Diese Daten befinden sich in:

  • Prozessor-Register
  • Von der Aufgabe verwendeter Speicher
  • Bei einigen Betriebssystemen werden vom System zur Verwaltung der Aufgabe verwendete Steuerregister

Der Speicher (Dateien) ist im Falle eines Kontextwechsels nicht vom "Aufgabenkontext" betroffen, auch wenn dieser für einige Anwendungen gespeichert werden kann (Checkpointing).