Brigadegeneral Kenneth Newton Walker (17. Juli 1898 - 5. Januar 1943) war ein Flieger der US-Armee. Er war auch ein General der Luftstreitkräfte der US-Armee, der einen bedeutenden Einfluss auf die Entwicklung der Luftwaffendoktrin hatte. Posthum erhielt er im Zweiten Weltkrieg die Ehrenmedaille.
Walker trat 1917 in die Armee der Vereinigten Staaten ein. Das war nach dem Eintritt der Amerikaner in den Ersten Weltkrieg. Er ließ sich zum Flieger ausbilden und wurde Fluglehrer. 1920 und nach Kriegsende erhielt er einen Auftrag in der Regular Army. Nach dem Dienst in verschiedenen Funktionen machte er 1929 seinen Abschluss an der taktischen Schule des Fliegerkorps. Danach diente er dort als Ausbilder. Er unterstützte die Schaffung einer separaten Luftwaffenorganisation für strategische Bombardierungen. Er veröffentlichte Artikel zu diesem Thema und wurde Teil einer Clique, die als "Bombermafia" bekannt war. Sie setzten sich für Bomber gegenüber anderen Formen der Militärluftfahrt ein.
Auch nach seiner Beförderung zum Brigadegeneral flog Walker häufig Kampfeinsätze über Neuguinea. Dafür erhielt er den Silbernen Stern. Am 5. Januar 1943 wurde er bei einem Bombenangriff bei Tageslicht über Rabaul abgeschossen und getötet. Für diese Aktion wurde ihm die Ehrenmedaille verliehen.