Das Außenministerium (Aserbaidschanisch: Аzərbаycаn Respublikasının Xarici İşlər Nazirliyi) ist das aserbaidschanische Regierungsministerium, das die Außenbeziehungen Aserbaidschans verwaltet. Das aserbaidschanische Außenministerium wurde am 28. Mai 1918 in der ersten Republik Aserbaidschan gegründet.
Nachdem Aserbaidschan von der Roten Armee besetzt wurde und am 28. April 1920 als Aserbaidschanische Sozialistische Sowjetrepublik (Aserbaidschan SSR) Teil der Sowjetunion wurde, wurde das Außenministerium abgeschafft und durch das Volkskommissariat für Auswärtige Angelegenheiten (PFAC) ersetzt. Das Volkskommissariat für Auswärtige Angelegenheiten hatte wenig Macht, da Aserbaidschan nicht mehr unabhängig war und die sowjetische Außenpolitik verfolgte. Die Sowjetregierung gestattete dem Kommissariat für Auswärtige Angelegenheiten des Volkes Aserbaidschans jedoch, bestimmte Beziehungen mit dem Ausland zu unterhalten.
Nach dem Ende der Sowjetunion und der Erlangung der Unabhängigkeit Aserbaidschans 1991 wurde das Außenministerium eingerichtet, das wieder für die Außenpolitik Aserbaidschans zuständig ist.
Elmar Mammadyarov ist seit 2004 der derzeitige Außenminister Aserbaidschans.