Eine Photomultiplierröhre (PMT) ist ein Wandler, der Photonen in Elektronen umwandelt, die einen Strom und eine Spannung erzeugen. Photomultiplier-Röhren werden verwendet, um geringe Mengen einfallenden Lichts zu erkennen, selbst wenn es nur ein einziges Photon ist.

Ein eintreffendes Photon trifft auf die Photokathodenoberfläche des PMT, wodurch Elektronen emittiert werden. Diese Elektronen werden dann durch eine Potentialdifferenz von etwa 90 Volt zu weiteren Elektroden hin beschleunigt. Beim Auftreffen auf diese Elektrode werden weitere Elektronen emittiert. Dieser Vorgang wiederholt sich neun Mal, wobei jedes Mal mehr und mehr Elektronen erzeugt werden. Dieser Prozess kann 106 bis 107 Elektronen für jedes einzelne Photon erzeugen. Diese Elektronen werden dann an der Anode gesammelt, wo dann der Strom und die Spannung gemessen werden.

Photomultiplier-Röhren sind hochempfindlich und haben sehr schnelle Reaktionszeiten. Die Empfindlichkeit des PMT kann durch Kühlung verbessert werden, um temperaturbedingtes Rauschen zu reduzieren. Photomultiplier-Röhren dürfen keinem intensiven Licht, wie z.B. Sonnen- oder Umgebungslicht, ausgesetzt werden, da die Intensität die Komponenten beschädigen kann.

Photomultiplier-Röhren werden häufig für Analysetechniken sowie für medizinische und Forschungszwecke verwendet.