Ein Plug-in-Hybridauto ähnelt einem herkömmlichen Hybridfahrzeug - beide verwenden sowohl einen Benzin- als auch einen Elektromotor. Ein Plug-in-Hybrid unterscheidet sich vor allem dadurch, dass er zum Aufladen der Batterien eingesteckt werden kann, während ein konventioneller Hybrid ausschließlich auf Energie angewiesen ist, die beim Bremsen, Ausrollen oder vom Benzinmotor erzeugt wird.
Ein Plug-in-Hybrid verwendet jedoch größere Batteriepakete, die durch Anschluss an den üblichen Haushaltsstrom wieder aufgeladen werden können. Plug-in-Hybride können über große Entfernungen gefahren werden - von einigen Kilometern bis zu 40 Meilen - ohne jeglichen Benzinverbrauch. Plug-in-Hybridautos werden auch als Plug-in-Hybrid-Elektrofahrzeuge oder PHEVs bezeichnet. Plug-in-Hybridautos, die einen Gasmotor ausschließlich zum Aufladen der Batterien und nicht zum direkten Antrieb der Räder verwenden, werden auch als Elektrofahrzeuge mit verlängerter Reichweite oder E-REVs bezeichnet.
Ein Auto mit Strom zu betanken ist etwa 5 Mal billiger als mit Benzin. Das entspricht dem Kauf von Benzin zu weniger als 1 Dollar pro Gallone. Es reduziert auch die Treibhausbelastung und trägt zur Verringerung der Rohöleinfuhren bei. Auch Plug-in-Hybride produzieren wesentlich geringere Treibhausgasemissionen als konventionelle Benzinautos oder Hybride ohne Stecker. Die Reduzierung der Emissionen resultiert daraus, dass der elektrische Betrieb wesentlich effizienter ist als der Betrieb mit Benzin.
