Bando-Kickboxen ist die moderne, sportliche Form der Lethwei, die in Europa den Spitznamen "Burmesisches Boxen mit vier Armen" trägt. Es wurde Anfang der Jahre 1960 in Nordamerika geboren. Diese Art des Fechtens mit Füßen und mit behandschuhten Fäusten in einem Ring hat in den USA der Jahre 1970 mehrere Formen des Vollkontakts und des Kickboxens ins Leben gerufen.

Im Wettkampf gibt es zwei Formen des Kampfes: das "kontrollierte Bando-Kickboxen" (leichter Kontakt), bei dem die Schläge nur den Gegner berühren, um ihn nicht zu verletzen, und das "Bando-Kickboxen mit vollem Kontakt", bei dem die Schläge mit voller Kraft akzeptabel sind und das für die erfahreneren Erwachsenen bestimmt ist. Je nach Alter und technischem Niveau sind die Regeln und die Wettkampfbedingungen variabel: insbesondere ändern sich die erlaubten und verbotenen Techniken, die Zeit des Kampfes, die Art der Kampffläche (Teppich oder Ring) und das Tragen bestimmter Schutzvorrichtungen (Helm, Plastron (Brust- und Bauchschützer), Schienbeinschützer, Pantoffeln, usw.).