Eine Silhouette ist ein Bild nur in Umrissen, das normalerweise als schwarzes Bild auf weißem Hintergrund ausgefüllt wird.

Das Innere einer Silhouette ist ohne Merkmale und unterscheidet sich von einem Umriss. Sie unterscheidet sich von einem Umriss, der die Kante eines Objekts in Linienform zeigt, aber eine Silhouette ist eine feste Form. Scherenschnittbilder können in jedem visuellen künstlerischen Medium erstellt werden. Das Wort wurde zunächst zur Beschreibung von geschnittenen Papierstücken verwendet, die dann auf einen Träger in einer Kontrastfarbe geklebt und oft gerahmt wurden.

Das Ausschneiden von Porträts, im Allgemeinen im Profil, aus schwarzem Karton wurde Mitte des 18. Jahrhunderts populär. Sie waren eine billige Alternative zur Porträtminiatur. Geschickte Fachkünstler konnten ein hochwertiges Brustporträt in wenigen Minuten schneiden. Andere Künstler, insbesondere um 1790, zeichneten einen Umriss auf Papier und malten ihn dann ein, was ebenfalls schnell erledigt werden konnte.

Von seiner ursprünglichen grafischen Bedeutung her wurde der Begriff Silhouette erweitert, um den Anblick oder die Darstellung einer Person, eines Objekts oder einer Szene zu beschreiben, die von hinten beleuchtet wird und vor einem helleren Hintergrund dunkel erscheint. Alles, was auf diese Weise erscheint, z.B. eine Figur, die hinterleuchtet in einer Tür steht, kann als "im Scherenschnitt" bezeichnet werden.