Eine Supersäure ist eine Säure mit einem Säuregrad, der höher ist als der von 100% reiner Schwefelsäure. Nach der modernen Definition hat eine Supersäure ein chemisches Potential des Protons, das höher ist als das der reinen Schwefelsäure.
Chemiker verwenden starke Säuren, um andere Moleküle abzubauen. Einige Moleküle sind so stark (durch starke chemische Bindungen zusammengehalten), dass sie einem Angriff durch gewöhnliche Säuren standhalten. Supercids können Moleküle abbauen, die den meisten anderen Säuren standhalten.
Zu den kommerziell erhältlichen Supersäuren gehören Trifluormethansulfonsäure (CF3SO3H), auch bekannt als Trifluormethansulfonsäure, und Fluorsulfonsäure (FSO3H). Beide Säuren sind etwa tausendmal stärker (d.h. haben negativere H0-Werte) als Schwefelsäure. Die stärksten Supersäuren werden durch die Kombination von zwei Komponenten, einer starken Lewis-Säure und einer starken Brønsted-Säure, hergestellt. Die stärkste bekannte Supersäure ist Fluorantimonsäure.