The Fury (1978) – US-amerikanischer übernatürlicher Thrillerfilm von De Palma
The Fury (1978) – Brian De Palmas packender übernatürlicher Thriller mit Starbesetzung: telekinetische Spannung, düstere Atmosphäre und Kultstatus.
The Fury ist ein amerikanischer übernatürlicher Thrillerfilm aus dem Jahr 1978 unter der Regie von Brian De Palma, basierend auf dem gleichnamigen Roman von John Farris aus dem Jahr 1976. In den Hauptrollen sind Kirk Douglas, Amy Irving, John Cassavetes, Carrie Snodgress, Charles Durning, Dennis Franz und Daryl Hannah zu sehen. Der Film wurde von 20th Century Fox vertrieben.
Handlung (Kurzfassung)
The Fury erzählt von Menschen mit außergewöhnlichen psychischen Kräften und von Organisationen, die diese Fähigkeiten für politische oder militärische Zwecke nutzen wollen. Der Film folgt den persönlichen Schicksalen mehrerer Figuren, deren Verbindungen, Verrat und die gefährlichen Folgen, wenn telekinetische Kräfte außer Kontrolle geraten. Spannung, Entdeckung und eskalierende Gewalt prägen die Handlung bis zu einem intensiven, übernatürlichen Höhepunkt.
Produktion und Stil
Brian De Palma kombiniert in The Fury konventionelle Thriller-Elemente mit übernatürlicher Horrorästhetik. Typisch für De Palmas Arbeit sind dichte Bildkompositionen, eine präzise Regieführung und eine Vorliebe für lange Einstellungen und visuelle Experimente, die hier genutzt werden, um psychische Kräfte und deren Folgen filmisch darzustellen. Technische Effekte und make-up wurden eingesetzt, um die telekinetischen Manifestationen und den oft brutalen Umgang mit den Betroffenen darstellbar zu machen.
Besetzung
- Kirk Douglas
- Amy Irving
- John Cassavetes
- Carrie Snodgress
- Charles Durning
- Dennis Franz
- Daryl Hannah
Themen und Einordnung
Der Film behandelt Motive wie Machtmissbrauch, Angst vor dem Unbekannten und die Ausbeutung von Menschen mit besonderen Fähigkeiten. Er lässt sich sowohl dem Thriller- als auch dem Horror-Genre zuordnen und steht in der Tradition der 1970er-Jahre-Filme, die gesellschaftliche Ängste (etwa gegenüber staatlichen Institutionen) mit übernatürlichen Elementen verknüpften. Visuell und thematisch zeigt The Fury deutliche Bezüge zu früheren Arbeiten von De Palma und zu seiner Auseinandersetzung mit Suspense-Mechaniken.
Rezeption und Wirkung
Bei seinem Erscheinen wurde The Fury von Kritikern unterschiedlich bewertet: Lob gab es oft für die visuelle Umsetzung, die Spannung und die darstellerischen Leistungen, Kritik richtete sich gelegentlich gegen die sehr spektakuläre Gewaltdarstellung und die Handlungskonstruktion. Im Laufe der Zeit hat der Film einen gewissen Kultstatus erlangt und wird von Fans des Regisseurs sowie Kennern des Genres als markantes Beispiel für psychische Thriller der 1970er Jahre wahrgenommen.
Weiteres
Für Zuschauer, die an psychologischen Thrillern mit übernatürlicher Komponente interessiert sind, bietet The Fury eine dichte Atmosphäre, starke Bilder und eine Mischung aus persönlichem Drama und groß angelegtem Verschwörungsthema. Der Film ist ein typisches Werk innerhalb von De Palmas Schaffen jener Zeit und lohnt sich sowohl aus filmhistorischem als auch aus unterhaltendem Blickwinkel.
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