The Suicide Squad ist ein Spielfilm aus dem Jahr 2021, geschrieben und inszeniert von James Gunn. Er basiert auf dem Antihelden-Team aus den DC Comics und versteht sich als eigenständige Fortsetzung sowie als eher sanfter Neustart der früheren Verfilmung von 2016. Gunn kombinierte in seinem Werk schwarze Komik, gewalttätige Action und charakterorientierte Erzählung, um dem Stoff eine eigene Tonalität zu geben.
Inhalt und Ton
Die Handlung folgt einer Gruppe verurteilter Superschurken, die vom Geheimdienst mit gefährlichen Missionen beauftragt werden, im Tausch gegen Scheinstrafen. Anders als frühere Adaptionen setzt der Film stärker auf skurrile Figuren, groteske Nebenschauplätze und eine ironische Perspektive auf Heldentum und Moral. Gewalt und Humor treten gleichberechtigt auf; die Erzählweise legt Gewicht auf Ensemble-Momente und überraschende Opfer.
Besetzung und Charaktere
Das Ensemble umfasst etablierte Darsteller und Neuzugänge: Margot Robbie kehrt als Harley Quinn zurück, Idris Elba übernahm die Rolle des Bloodsport, John Cena spielt den impulsiven Peacemaker. Weitere Beteiligte sind unter anderem John Cena, Joel Kinnaman, Jai Courtney, Nathan Fillion, Michael Rooker, Pete Davidson, Taika Waititi, Peter Capaldi und Viola Davis. Eine markante Stimme steuert Sylvester Stallone als King Shark bei. Das Zusammenwirken vieler unterschiedlicher Typen ist zentral für die Dynamik des Films.
Produktion und Dreharbeiten
Die Hauptfotografie begann im September 2019 in den Pinewood Atlanta Studios. Die Dreharbeiten fanden hauptsächlich in Atlanta statt und wurden später an zusätzliche Drehorte verlegt. James Gunn schrieb das Drehbuch und führte Regie, was dem Film einen deutlich eigenständigen Stil gegenüber frühen Einträgen des DC-Filmuniversums verlieh.
Veröffentlichung, Rezeption und Nachwirkung
Der Film wurde im August 2021 veröffentlicht. Kritiker hoben häufig Gunns Ton, das Ensemble und den Mix aus schwarzem Humor und Action hervor. Aus dem Film ging zudem die Figur Peacemaker hervor, die in einer eigenen Fernsehserie weitergeführt wurde. Die Produktion gilt als Beispiel dafür, wie Franchise-Ansätze mit Autorenhandschrift kombiniert werden können.
Wesentliche Unterschiede und Bedeutung
Im Vergleich zur Version von 2016 unterscheidet sich Gunns Fassung durch stärkere satirische Elemente, eine freiere Erzählweise und eine bewusste Neugestaltung einzelner Figuren. Der Film wird oft als Neubelebung des Suicide-Squad-Konzepts angesehen, die sowohl Fans von Comics als auch Zuschauer sucht, die schwarzen Humor und selbstbewusste Genre-Mischungen schätzen.
Weiterführende Links
- DC Comics – Verlagsinformationen
- Suicide Squad – Comicserie
- Warner Bros. Pictures
- Begriff: Neustart (Reboot)
- Suicide Squad (2016)
- DC Extended Universe (DCEU)
- James Gunn – Profil
- Idris Elba – Filmographie
- Margot Robbie – Rolle als Harley Quinn
- John Cena – Peacemaker
- Jai Courtney – Darsteller
- Joel Kinnaman – Darsteller
- Nathan Fillion – Darsteller
- Michael Rooker – Darsteller
- Pete Davidson – Darsteller
- Taika Waititi – Gastauftritt
- Peter Capaldi – Darsteller
- Viola Davis – Amanda Waller
- Pinewood Atlanta Studios
- Atlanta – Dreharort
- Panama – weitere Drehorte