Bei den Wahlen zum schottischen Parlament 2007 handelte es sich um Wahlen am 3. Mai 2007 zur Wahl der Mitglieder des schottischen Parlaments.

Bei den Wahlen hatte die schottische Labour-Partei die meisten Sitze und hatte eine Koalitionsvereinbarung mit den schottischen Liberaldemokraten mit Jack McConnell als Premierminister. Die Scottish National Party gewann 47 Sitze in der Wahl, was die größte Anzahl von Sitzen für jede Partei in der Wahl war, aber nicht ausreichte, um eine Mehrheitsregierung zu bilden. Die Scottish National Party bildete daraufhin eine Minderheitsregierung mit Alex Salmond als Erster Minister.

Dies war das erste Mal seit den allgemeinen Wahlen im Vereinigten Königreich 1964, bei denen die Labour-Partei nicht die höchste Stimmenzahl in Schottland erhielt, und die Schottische Nationalpartei erhielt dadurch auch die bisher höchste Stimmenzahl. Die Endergebnisse waren: Scottish National Party (47 Sitze), Scottish Labour Party (46 Sitze), Scottish Conservative Party (17 Sitze), Scottish Liberal Democrats (16 Sitze) und die Scottish Green Party (2 Sitze). Parteien, die bei den schottischen Parlamentswahlen 2003 Sitze gewonnen hatten, darunter die Scottish Socialist Party und die Scottish Senior Citizens Party, verloren alle ihre Sitze.