Eine Wahl ist eine Möglichkeit, wie Menschen in einer repräsentativen Demokratie oder einer anderen Regierungsform ihren Kandidaten oder ihre Präferenzen wählen können.

Die meisten demokratischen Länder halten alle paar Jahre Neuwahlen für ihre nationale Legislative ab. Bei den Wahlen werden Vertreter für die lokalen Bereiche gewählt. Diese werden im britischen parlamentarischen System MPs (Members of Parliament) genannt. Das parlamentarische System kann einen Regierungschef und ein Staatsoberhaupt haben, aber manchmal werden die beiden Ämter von derselben Person bekleidet.

Die Legislative wählt die Regierung, in der Regel durch Mehrheitsbeschluss in der Legislative. Einige Demokratien wählen einen Präsidenten, der dann die Regierung auswählt. In vielen demokratischen Ländern finden auch Regional-, Provinz- oder Staatswahlen statt.

In den verschiedenen Ländern gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, eine Wahl zu organisieren. Die Wählerinnen und Wähler können entweder für eine Einzelperson oder für eine politische Partei (Parteiliste) stimmen. Das liegt daran, dass verschiedene Länder unterschiedliche Wahlsysteme verwenden.

Auch Länder, die keine Demokratien sind, können Wahlen abhalten. Dies geschieht in der Regel, damit das Volk einen lokalen Vertreter (wie einen Bürgermeister) wählen kann. Auch viele Länder bezeichnen sich selbst als Demokratien, haben aber hinter den Kulissen eine eher autokratische Regierungsform.

Wahlen halten ein demokratisches Land funktionsfähig, da sie den Menschen das Recht geben, ihre eigene Regierung zu wählen. Es gibt jedoch Möglichkeiten, wie eine Regierung Wahlen "reparieren" kann. Kandidaten der Opposition sind in den Ländern der ehemaligen UdSSR zwar zugelassen, aber sie dürfen in der Regel weder den Rundfunk noch die Zeitungen nutzen. Das bedeutet, dass der regierende Präsident faktisch nie angefochten wird. Festgelegte Wahlen werden manchmal als Scheinwahlen oder Show-Wahlen bezeichnet.

Psephologie ist die Lehre von Wahlen.