NHL-Saison 2015/16: Penguins holen vierten Stanley Cup; keine kanadischen Playoffs

NHL-Saison 2015/16: Pittsburgh Penguins gewinnen vierten Stanley Cup; historische Premiere – keine kanadischen Teams in den Playoffs. Daten, Spiele und Top-Highlights.

Autor: Leandro Alegsa

Die NHL-Saison 2015-16 war die 99. Betriebssaison (98. Spielzeit) der National Hockey League (NHL). Dreißig Mannschaften traten an. In der regulären Saison vom 7. Oktober 2015 bis zum 10. April 2016 gab es 82 Spiele.

Die Stanley-Cup-Playoffs 2016 begannen am 13. April 2016 und endeten am 12. Juni. Die Pittsburgh Penguins gewannen ihren vierten Stanley Cup. Keines der sieben in Kanada ansässigen Teams qualifizierte sich für die Playoffs. Das einzige andere Mal in der Geschichte der Liga, dass keine kanadische Mannschaft in den Playoffs vertreten war, war 1970.

Verlauf und Besonderheiten der Saison

In der Regular Season setzte sich das Team der Washington Capitals an die Spitze der Liga und gewann das Presidents' Trophy für die beste Bilanz der regulären Saison. Die Saison zeichnete sich durch einige bemerkenswerte Einzelleistungen und überraschende Wendungen aus.

All-Star Game

Das NHL All-Star Game 2016 fand am 31. Januar 2016 in Nashville statt. Ein besonderes Medienspektakel war die Wahl und Teilnahme von John Scott, der von Fans nominiert wurde und überraschend als MVP des All-Star Game hervorging.

Stanley-Cup-Playoffs

Die Playoffs begannen Mitte April und führten schließlich zu einem Finale zwischen den Pittsburgh Penguins und den San Jose Sharks. Die Penguins setzten sich in der Finalserie mit 4:2 durch und sicherten sich damit ihren vierten Stanley Cup.

Sidney Crosby wurde für seine herausragenden Leistungen in den Playoffs mit der Conn-Smythe-Trophy als wertvollster Spieler der Playoffs ausgezeichnet.

Wichtige Auszeichnungen (Auswahl)

  • Art Ross Trophy (Topscorer): Patrick Kane (Chicago Blackhawks) — 106 Scorerpunkte
  • Hart Memorial Trophy (MVP der Regular Season): Patrick Kane (Chicago Blackhawks)
  • Vezina Trophy (bester Torhüter): Braden Holtby (Washington Capitals)
  • Calder Memorial Trophy (Rookie des Jahres): Artemi Panarin (Chicago Blackhawks)
  • Conn Smythe Trophy (Playoff-MVP): Sidney Crosby (Pittsburgh Penguins)

Kanadische Teams

Die sieben in Kanada ansässigen Mannschaften — Montreal Canadiens, Toronto Maple Leafs, Ottawa Senators, Winnipeg Jets, Calgary Flames, Edmonton Oilers und Vancouver Canucks — verpassten alle die Playoffs. Das war ein bemerkenswertes Ereignis, da es zuvor nur einmal (1970) vorgekommen war, dass kein kanadisches Team in den Playoffs vertreten war.

Fazit

Die NHL-Saison 2015/16 war geprägt von starken individuellen Leistungen, einem medienwirksamen All-Star-Event und dem erneuten Stanley-Cup-Gewinn der Pittsburgh Penguins. Die Saison bleibt insbesondere auch wegen des Ausbleibens kanadischer Teams in den Playoffs in Erinnerung.



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