Bei den Londoner Bombenanschlägen vom 7. Juli 2005 (auch 7/7 genannt) handelte es sich um Selbstmordattentate, die während des morgendlichen Berufsverkehrs auf die öffentlichen Verkehrsmittel in London gerichtet waren. Sie wurden von britischen muslimischen Extremisten verübt.
Um 08:50 Uhr explodierten innerhalb von fünfzig Sekunden drei Bomben in drei Zügen der Londoner U-Bahn. Eine vierte explodierte eine Stunde später um 09:47 Uhr in einem Bus am Tavistock Square. Die Explosionen wurden durch selbstgemachte Bomben verursacht. Die Bomben wurden in Rucksäcke verpackt und von den Bombenlegern selbst gezündet.
Am 7. Juli 2009 wurde im Hyde Park in London eine Gedenkstätte errichtet. Dieses hatte 52 Säulen aus rostfreiem Stahl, eine für jedes Mordopfer. Sie waren in vier Gruppen für die vier Bombenstandorte angeordnet. Bei dem Anschlag starben 52 Menschen und über 700 wurden verletzt.
Nach diesem Angriff gab es in Großbritannien eine Polizeireform. Viele Polizisten in London sind berechtigt, Schusswaffen zu tragen. London ist stets in höchster Alarmbereitschaft für Terrorismus. Die Polizei wird von der Serious Organised Crime Agency und dem MI6 unterstützt.