Christopher D'Olier Reeve (25. September 1952 - 10. Oktober 2004) war ein amerikanischer Schauspieler, Regisseur, Produzent und Autor. Er war ein berühmter Theaterschauspieler, bevor er die Rolle des Superman in vier Filmen spielte, von 1978 bis 1987. In den 1980er Jahren spielte er in mehreren Filmen die Hauptrolle, darunter Somewhere in Time (1980), Deathtrap (1982), The Bostonians (1984) und Street Smart (1987). Er spielte auch in vielen Theaterstücken mit, darunter die Broadway-Stücke Fifth of July (1980 - 1982) und The Marriage of Figaro (1985). 1987 gründete er eine öffentliche Protestbewegung zur Unterstützung von 77 chilenischen Schauspielern, Regisseuren und Dramatikern, die vom Diktator Pinochet zum Tode verurteilt worden waren, weil sie in ihren Werken seine Regierung kritisiert hatten. Pinochet hob das Urteil danach auf, und Reeve wurde für seine Taten mit drei nationalen Auszeichnungen Chiles geehrt. In den 1990er Jahren spielte Reeve in Filmen wie Noises Off (1992), The Remains of the Day (1993) und Village of the Damned (1995) mit.

Im Mai 1995 wurde Reeve durch einen Unfall beim Reiten eines Pferdes gelähmt. Er musste für den Rest seines Lebens einen Rollstuhl benutzen. Daraufhin führte er viele Kampagnen zur Unterstützung von Menschen mit Rückenmarksverletzungen durch. Er gründete die Christopher-Reeve-Stiftung und war Mitbegründer des Reeve-Irvine Research Center. Reeve starb am 10. Oktober 2004 im Alter von 52 Jahren an Herzproblemen, die durch eine Infektion verursacht wurden. Direktor Richard Donner widmete Reeve seine neue Version von Superman II (2006). Auch die TV-Serienfolge "Devoted" aus der vierten Staffel von Smallville, die 2004 lief, ist seinem Andenken gewidmet. Auch "Everybody's Hero", bei der er Regie führte, und "Superman kehrt zurück" (2006) sind ihm und seiner Frau Dana gewidmet.

Reeve heiratete Dana Morosini im April 1992. Sie hatten einen Sohn, Will. Reeve hatte auch zwei Kinder, Matthew und Alexandra, aus einer Beziehung, die er zuvor mit Gae Exton hatte.