Garbiñe Muguruza (geboren am 8. Oktober 1993 in Caracas, Venezuela) ist eine in Venezuela geborene Profi-Tennisspielerin, die für Spanien auf der WTA-Tour spielt. Sie ist zweifache Grand-Slam-Siegerin: Siegerin bei den French Open 2016 und bei Wimbledon 2017. Muguruza ist eine ehemalige Nummer 1 der Weltrangliste.

Karrierehöhepunkte

  • French Open 2016: Muguruza gewann das Finale gegen Serena Williams mit 7:5, 6:4 und sicherte sich damit ihren ersten Grand-Slam-Titel.
  • Wimbledon 2017: Im Finale besiegte sie Venus Williams mit 7:5, 6:0 und gewann ihren zweiten Grand-Slam-Titel.
  • Weltranglistenplatz: Sie erreichte 2017 erstmals Platz 1 der WTA-Weltrangliste und zählt damit zu den wenigen Spielerinnen, die diesen Rang erreicht haben.

Muguruza wurde in Caracas geboren, hat spanische Wurzeln und wuchs überwiegend in Spanien auf. Auf der Tour ist sie für ihr kraftvolles Grundlinienspiel, ihre aggressiven Grundschläge und eine druckvolle Vorhand bekannt. Diese Kombination aus Athletik und offensivem Spiel machte sie auf schnellen wie auf langsamen Belägen gefährlich.

Im Laufe ihrer Karriere arbeitete Muguruza mit verschiedenen Trainern zusammen; besonders hervorzuheben ist die Zusammenarbeit mit Conchita Martínez, die sie unter anderem bei ihrem Erfolg in Wimbledon 2017 begleitete. Wie viele Topspielerinnen musste sie Phasen mit Formschwankungen und kleinere Verletzungen überstehen, blieb aber dauerhaft auf hohem Niveau konkurrenzfähig.

Neben ihren Grand-Slam-Erfolgen hat Muguruza zahlreiche weitere wichtige Ergebnisse auf der WTA-Tour erzielt und Spanien regelmäßig in Mannschaftswettbewerben vertreten. Sie gilt als eine der erfolgreichsten spanischen Tennisspielerinnen der jüngeren Zeit und als Vorbild für junge Spielerinnen, die ein kraftvolles, offensives Spiel anstreben.