Susan Sarandon (geboren am 4. Oktober 1946) ist eine amerikanische Schauspielerin. Sie wurde in New York City geboren und wuchs in Edison, New Jersey, auf. Sie hat in ihrer Karriere zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter 1995 den Oscar als beste Hauptdarstellerin für ihre Rolle in dem Film Dead Man Walking, der von ihrem Partner, dem Schauspieler und Regisseur Tim Robbins, geschrieben und inszeniert wurde.

Frühe Jahre und Einstieg ins Schauspiel

Sarandon begann ihre Karriere in den 1970er‑Jahren und wurde schnell für ihre Vielseitigkeit und Intensität als Darstellerin bekannt. Nach frühen Auftritten im Fernsehen und kleineren Filmrollen gelang ihr 1975 mit The Rocky Horror Picture Show ein erster größerer Erfolg. Sie arbeitete von Beginn an sowohl in Independent‑Produktionen als auch in größeren Hollywood‑Filmen und baute sich so einen Ruf als charakterstarke und engagierte Schauspielerin auf.

Wichtige Rollen und Auszeichnungen

Sarandon spielte in einer Reihe von international beachteten Filmen. Zu ihren bekanntesten Arbeiten zählen unter anderem:

  • The Rocky Horror Picture Show (1975)
  • Atlantic City (Anfang der 1980er Jahre)
  • Bull Durham (1988)
  • Thelma & Louise (1991)
  • Lorenzo's Oil (1992)
  • The Client (1994)
  • Dead Man Walking (1995) – Oscar‑Gewinnerin als beste Hauptdarstellerin
  • Stepmom (1998)

Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach für den Oscar nominiert und erhielt darüber hinaus zahlreiche weitere Nominierungen und Preise bei Institutionen wie den Golden Globe Awards und den BAFTA Awards. Ihr Sieg für Dead Man Walking gilt als Höhepunkt ihrer Karriere und festigte ihren Ruf als eine der bedeutendsten US‑Schauspielerinnen ihrer Generation.

Engagement und öffentliches Wirken

Neben ihrer Schauspielkarriere ist Sarandon seit Jahrzehnten politisch und gesellschaftlich engagiert. Sie setzt sich besonders gegen die Todesstrafe ein und unterstützte während der Entstehung von Dead Man Walking die Arbeit von Sister Helen Prejean. Außerdem engagiert sie sich für Menschenrechte, Umwelt‑ und Frauenrechte sowie für progressive und liberale politische Anliegen. Ihr öffentliches Auftreten und ihre politischen Statements haben ihr zusätzlich zur Schauspielerei große Aufmerksamkeit eingebracht.

Privatleben

Sarandon war von 1967 bis 1979 mit dem Schauspieler Chris Sarandon verheiratet; den Nachnamen behielt sie beruflich bei. Später war sie lange Zeit mit Tim Robbins, liiert; aus dieser Beziehung stammen zwei Söhne. Privates und politisches Engagement verbindet sie immer wieder mit ihrer künstlerischen Arbeit.

Spätere Arbeiten

Auch in den 2000er und 2010er Jahren blieb Sarandon als Darstellerin aktiv, sowohl im Film als auch im Fernsehen, und arbeitete in einer Mischung aus Mainstream‑Produktionen und kleineren, unabhängigen Projekten. Ihr Beitrag zur Film‑ und Theaterwelt sowie ihr öffentliches Engagement machen sie zu einer prägenden Persönlichkeit der amerikanischen Kultur.