ECAC Hockey ist eine Gruppe von Colleges und Universitäten im Nordosten der Vereinigten Staaten, die jede Saison gegen die NCAA Hockey Division I spielen. Es ist die einzige Eishockeykonferenz der NCAA Division I, bei der alle Mitglieder in Männer- und Frauenmannschaften antreten. Die Meister der Liga werden automatisch zu den NCAA-Hockeyturnieren der Division I für Männer und Frauen eingeladen.
Ein weiteres einzigartiges Merkmal der Konferenz ist ihre inoffizielle Beziehung zu einer anderen Konferenz, der Ivy League. Sechs der acht Schulen der Ivy League haben sowohl Männer- als auch Frauenhockeyteams; alle sechs sind Mitglieder der ECAC Hockey. Obwohl die Ivy League Hockey nicht offiziell sponsert, hat sie dennoch einen Konferenzhockey-Meister - sie verwendet die Ergebnisse ihrer Mitglieder im ECAC-Hockey, um einen Sieger zu ermitteln.
Während der großen Neuausrichtung der Hockeykonferenzen 2011 und 2012, die durch die Entscheidung der Big Ten Conference ausgelöst wurde, 2013 eine Männer-Hockeyliga zu gründen, war die ECAC die einzige Männer-Hockeykonferenz der Division I, die weder ein Mitglied gewann noch verlor.
Die ECAC Hockey wurde 1961 gegründet und gehört zu den traditionsreichsten College-Eishockeyligen in den Vereinigten Staaten. Gegenwärtig besteht die Liga aus zwölf Programmen, die sowohl akademisch als auch sportlich einen hohen Anspruch verfolgen. Die reguläre Saison basiert überwiegend auf Heim-/Auswärts-Duellen zwischen den Mitgliedern; daraus ergeben sich die Platzierungen für die anschließende Konferenzmeisterschaft. Das ECAC-Playoff-Format kombiniert in den Vorrunden meist Serien im Modus Best-of-Three mit einer anschließenden K.-o.-Runde (Halbfinale/Finale), in deren Verlauf der Sieger ermittelt wird und das automatische NCAA-Turnier-Ticket erhält.
ECAC-Programme haben wiederholt Einfluss auf nationale Turniere gehabt; mehrere Mitglieder sind für starke Nachwuchsarbeit bekannt und haben zahlreiche Spieler in höhere Ligen, einschließlich der NHL, gebracht. Die Konferenz legt zudem traditionell großen Wert auf die akademische Ausbildung der Athletinnen und Athleten, was sich in den vielen studentischen Auszeichnungen und Akademikerteams widerspiegelt.
Gegenwärtige Mitglieder sind:
- Brown University (Brown Bears)
- Clarkson University (Golden Knights)
- Colgate University (Raiders)
- Cornell University (Big Red)
- Dartmouth College (Big Green)
- Harvard University (Crimson)
- Princeton University (Tigers)
- Quinnipiac University (Bobcats)
- Rensselaer Polytechnic Institute (RPI Engineers)
- St. Lawrence University (Saints)
- Union College (Dutchmen/Dutchwomen)
- Yale University (Bulldogs)
Typische Rivalitäten innerhalb der Konferenz, die häufig intensiv und traditionsreich sind, entstehen zwischen geografisch nahen oder historisch starken Programmen wie Cornell, Harvard, Yale, RPI oder Clarkson. Die ECAC bleibt eine zentrale Plattform für College-Eishockey im Nordosten der USA und verbindet hohe sportliche Qualität mit akademischer Tradition.

