Emo

Emo ist eine Musikgattung, die kurz für "emotive hardcore" steht. Das Genre entstand erstmals Mitte der 1980er Jahre, indem es die Stilformeln von Hardcore-Punk und Post-Hardcore aufgriff und sie mit der introspektiven und sensiblen Lyrik kombinierte, für die Emo so bekannt geworden ist. Mitte der 1990er Jahre nahm der Emo Indie-Rock-Elemente auf. Dadurch wurden die Emo-Bands der 90er Jahre schließlich viel weniger aggressiv und "punkig" und melodramatischer, manchmal sogar akustisch. Als der Emo in den 2000er Jahren zum Mainstream wurde, wurde er von Pop-Punk (es gibt ein Fusionsgenre aus Emo und Pop-Punk, das als "Emo-Pop" bekannt ist), Alternative Rock und melodischem Hardcore geprägt. Der Geburtsort des Emo-Genres wird oft als Washington, D.C. bezeichnet, hauptsächlich weil sich dort die erste bekannte Emo-Band, Rites Of Spring, gründete.

Mode

Als Emo in den Mainstream eintrat, wurde es ebenso an die Mode gebunden wie an das Musikgenre. Der Begriff "Emo" wird mit dem Tragen von Röhrenjeans, engen T-Shirts (meist mit kurzen Ärmeln) oder Kapuzenpullovern assoziiert, die oft die Namen von Emo-Bands tragen. Auch Nietengürtel, Converse Sneakers, Vans und schwarze Armbänder wurden mit Emo-Mode in Verbindung gebracht. Auch dicke Brillen mit Hornrahmen blieben in der Emo-Mode. Mitte der 2000er Jahre wurden Eyeliner und schwarze Fingernägel eine weitere häufige Sache in der Emo-Mode. Der berühmteste Teil der Emo-Mode ist die Emo-Frisur. Die Emo-Frisur ist flaches, glattes, meist tiefschwarzes Haar mit langen Ponyfrisuren, die oft einen großen Teil des Gesichts bedecken. Diese Mode wurde bisweilen als Modeerscheinung charakterisiert. Die Emo-Mode wurde auch oft mit Gothic-Mode und Szene-Mode verwechselt.

Als Emo als Subkultur bekannt wurde, wurden Menschen, die sich sowohl in Emo-Mode kleideten als auch mit dem Emo-Musikgenre in Verbindung brachten, "Emo-Kids" oder "Emos" genannt.

Ein Emo-Junge und ein Emo-Mädchen.Zoom
Ein Emo-Junge und ein Emo-Mädchen.

Musik

Beispiele für Bands, für die Emos bekannt sind, sind My Chemical Romance, Hawthorne Heights, Silverstein, AFI, Dashboard Confessional, Simple Plan, Brand New, From First to Last, Armor for Sleep, Aiden, Senses Fail, Fall Out Boy, Taking Back Sunday, The Movielife, Death Cab for Cutie, The Used, Alesana, Finch, Panic! at the Disco und Paramore.

Emo-Kids zeigen auch großes Interesse an weniger bekannten Emo-Bands, wie Ashestoangels, A Thorn For Every Heart, Dear Whoever und (frühen) Greeley Estates.

Drei der oben genannten Bands sind Multi-Platin-Acts (My Chemical Romance, Fall Out Boy und Panic at the Disco) und sie sind dafür bekannt, schon früh in ihrer Karriere "Emo-Pop"-Musik zu machen. Sie haben jedoch dagegen protestiert, dem Emo-Genre anzugehören.

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Fragen und Antworten

F: Was ist Emo-Musik?


A: Emo ist eine Musikrichtung, die kurz für "emotive hardcore" steht. Sie kombiniert die musikalischen Klänge von Hardcore-Punk und Post-Hardcore mit trauriger und gefühlvoller Lyrik.

F: Wann hat sich der Stil zum ersten Mal gebildet?


A: Der Stil entstand Mitte der 1980er Jahre.

F: Wie hat Emo Mitte der 1990er Jahre Elemente des Indie-Rock aufgenommen?


A: Mitte der 1990er Jahre nahm Emo Indie-Rock-Elemente auf, wodurch die Bands weniger wütend und 'punkig', sondern eher dramatisch und manchmal sogar akustisch wurden.

F: Wie wurde Emo seit 2000 von anderen Genres beeinflusst?


A: Seit 2000 wurde Emo von Pop-Punk, Alternative Rock und melodischem Hardcore geprägt.

F: Wo liegt die Geburtsstätte von Emo?


A: Als Geburtsort des Emo-Musikstils wird oft Washington, D.C. genannt, weil die erste bekannte Emo-Band, Rites Of Spring, aus dieser Stadt stammte.

F: Was sind einige Merkmale der frühen Emo-Bands?


A: Frühe Emo-Bands zeichneten sich dadurch aus, dass sie musikalische Klänge aus Hardcore-Punk und Post-Hardcore mit trauriger und gefühlvoller Lyrik kombinierten.

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