Feministische Anthropologie ist eine Theorie, die Anthropologie (die Lehre vom Menschen) und Feminismus (die politische Bewegung für die Rechte der Frau) miteinander verbindet. Der Feminismus begann in den 1970er Jahren, die Anthropologie spürbar zu prägen. Die feministische Anthropologie veränderte die Art und Weise, wie Anthropologinnen Frauen studieren. Anthropologen ignorierten in der Regel die Arbeit von Frauen und machten sich nicht die Mühe, ihre soziale Rolle zu verstehen. Der Einfluss der feministischen Anthropologie zeigt sich in der Einbeziehung von Frauengeschichten und -perspektiven in die Anthropologie.