Der Begriff "Foster Care" bezeichnet, wenn ein Kind von einer Familie lebt und betreut wird, die nicht die eigene ist. Das Kind kann in eine Pflegefamilie gegeben werden, weil die eigenen Eltern nicht in der Lage sind, sich um das Kind zu kümmern. Dafür kann es mehrere Gründe geben. Die Eltern können sehr krank oder unfähig sein, ihr eigenes Leben zu kontrollieren, vielleicht wegen Alkoholismus oder Drogenabhängigkeit. Sie sind möglicherweise im Gefängnis, oder die Kinder sind möglicherweise von Gewalt in ihrem eigenen Zuhause bedroht. Kinder werden in Pflegefamilien untergebracht, damit sie sicher sind und ein normaleres Leben in der Wohnung eines anderen Menschen führen können.

Wenn ein Kind in einer Pflegefamilie untergebracht wird, muss es eine rechtliche Vereinbarung geben. Die Person, die sich anstelle der eigenen Eltern um das Kind kümmert, wird "Pflegeeltern" genannt. Das Kind wird zum "Mündel" des Gerichts gemacht, was bedeutet, dass dem Pflegeelternteil durch das Gericht die Befugnis erteilt wird, sich um das Kind zu kümmern. Der/die Pflegeeltern ist/sind "in loco parentis", d.h. "in loco parentis": "an der Stelle des Elternteils". Sie können Entscheidungen über das Kind treffen, weil der/die wirkliche(n) Elternteil(e) dazu nicht in der Lage ist/sind.

Die Gesetze zur Förderung von Kindern sind natürlich nicht in allen Ländern der Welt gleich.

In den meisten westlichen Ländern kann die Pflege manchmal eine langfristige Vereinbarung sein, vielleicht bis das Kind erwachsen geworden ist. In vielen Fällen kann das Kind jedoch später zu seiner eigenen Familie zurückkehren, wenn sich sein Familienleben geändert hat.

Pflegeeltern werden vom Staat für die Betreuung der Kinder bezahlt.

Adoption unterscheidet sich von Pflegefamilien. Unter Adoption versteht man die Aufnahme in die eigene Familie (ein Kind anderer Elternteile), insbesondere durch einen formellen Rechtsakt.

Fosterage ist nicht dasselbe wie Pflegeeltern. In einigen Gesellschaften gibt es Regelungen, nach denen Kinder in anderen Familien aufgezogen werden. Dies ist eine soziale Angelegenheit, keine rechtliche Angelegenheit. Dies kann als "Pflegefamilie" bezeichnet werden.