In der Wirtschaft bezieht sich der Begriff Trittbrettfahrer auf jemanden, der von Ressourcen, Gütern oder Dienstleistungen profitiert, ohne für die Kosten des Nutzens zu zahlen. Der Begriff "Trittbrettfahrer" wurde zuerst in der ökonomischen Theorie der öffentlichen Güter verwendet, aber ähnliche Konzepte wurden auch in anderen Kontexten wie Tarifverhandlungen, Kartellrecht, Psychologie und Politikwissenschaft angewandt. Trittbrettfahrerprobleme können als Trittbrettfahrerproblem betrachtet werden, wenn sie zu einer Unterversorgung mit Gütern oder Dienstleistungen oder zu einer Überbeanspruchung oder Verschlechterung einer Gemeingutressource führen.

Obwohl der Begriff ursprünglich aus der Wirtschaftstheorie stammt, wurden ähnliche Konzepte auch in der Politikwissenschaft, Sozialpsychologie und anderen Disziplinen zitiert. Einige Einzelpersonen in einem Team oder einer Gemeinschaft können ihre Beiträge oder Leistungen reduzieren, wenn sie glauben, dass ein oder mehrere andere Mitglieder der Gruppe frei mitfahren können.