Mohammad Abdus Salam (29. Januar 1926; Santokdas, Sahiwal Punjab - 21. November 1996; Oxford, England) war ein pakistanischer theoretischer Physiker. Er wurde 1979 mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet.

Er wurde zunächst am Government College Lahore und an der Universität des Punjab, Lahore, ausgebildet. Eine Zeitlang arbeitete er auch am Government College als Dozent, was sein intellektuelles Leben erheblich bereicherte. Später ging er zum Doktoratsstudium an die UniversitätCambridge, England. 1951 kehrte er nach Pakistan zurück, stellte aber fest, dass er dort von der übrigen wissenschaftlichen Welt abgeschnitten war. 1953 ging er erneut nach England, wo er zu lehren und zu forschen begann und Interesse an der Grand Unified Theory hatte.

Er glaubte, wenn der Schöpfer des Universums ein einziger sei, dann müsse auch der Ursprung aller Kräfte ein einziger sein. Dann machte er sich auf den Weg, die elektromagnetische und die schwache Kernkraft zu vereinen. Einem anderen Wissenschaftler, Peter Higgs, zufolge existierte ein Feld, nämlich das Higgs-Feld. Salam konnte erfolgreich zeigen, dass sich schwache Kernkräfte nicht wirklich von elektromagnetischen Kräften unterscheiden, und zwei könnten sich ineinander verwandeln. Salam lieferte eine Theorie, die die Vereinigung zweier fundamentaler Naturkräfte, der schwachen Kernkräfte und der elektromagnetischen Kräfte, ineinander zeigt.