Gram-positive Bakterien sind solche, die durch Gram-Färbung dunkelblau oder violett gefärbt sind. Dies steht im Gegensatz zu gramnegativen Bakterien, die die Kristallviolettfärbung nicht halten können. Stattdessen nehmen sie den Gegenfarbstoff (Safranin oder Fuchsin) auf und erscheinen rot oder rosa.
Der Unterschied ist durch die Zellwandstruktur bedingt. Gram-positive Organismen haben eine dicke Peptidoglykan-Schicht. Diese schützt sie, so dass sie keine starren Zellwände benötigen. Gram-negative Bakterien hingegen haben dünne, unbedeutende Peptidoglykan-Schichten, so dass sie starre Zellwände als Stütze und Schutz benötigen.


