Journal – Bedeutung & Definition: Zeitschrift, Tagebuch, Buchung, Zapfen

Journal – Definitionen & Beispiele: Zeitschrift, Tagebuch, Buchung und Zapfen. Klar erklärt, Unterschiede, Anwendungen in Wissenschaft, Bergbau und Buchführung.

Autor: Leandro Alegsa
  • Journal bezeichnet allgemein ein schriftliches Medium; Beispiele dafür sind:
    • eine wissenschaftliche Zeitschrift – ein regelmäßig erscheinendes Fachperiodikum mit Artikeln, Studien und Rezensionen.
    • ein Tagebuch – eine persönliche, meist chronologische Aufzeichnung von Erlebnissen, Gedanken und Beobachtungen.
    • eine Literaturzeitschrift – ein dem Bereich Literatur gewidmetes Periodikum mit Aufsätzen, Gedichten und Kurzprosa.
    • eine Tageszeitung – ein regelmäßig (meist täglich) erscheinendes Nachrichtenmedium für ein breites Publikum.

    Im allgemeinen Sprachgebrauch wird das Wort Journal sowohl für wissenschaftliche Fachzeitschriften als auch für persönliche Aufzeichnungen benutzt; im Englischen entspricht es oft dem Begriff "journal".

  • Maschinenbau – Zapfen (Journal): der Abschnitt einer rotierenden Welle, der ein Gleitlager berührt und sich darin dreht.

    In der Technik spricht man vom Journal oder Lagerzapfen, der die Lagerstelle bildet und die Kraftübertragung sowie die Lagerführung übernimmt. Für dieses Bauteil sind Genauigkeit, Oberflächenbeschaffenheit und Schmierung von entscheidender Bedeutung, um Verschleiß und Reibung zu minimieren.

  • Bergbaujournal: eine systematische Aufzeichnung, die die Schichten beschreibt, durch die ein Bergwerksschacht verläuft (siehe Schachtbergbau).

    Solche Journale dienen der Dokumentation geologischer Lagerungsverhältnisse, der Verläufe von Strecken und Schächten sowie als Arbeitsgrundlage für Planung und Sicherheit im Bergbau.

  • Journalbuchung: eine Buchhaltungstransaktion im System der doppelten Buchführung.

    Unter einer Journalbuchung versteht man die erstmalige, chronologische Erfassung eines Geschäftsvorfalls im Journal (auch: Grundbuch). Jede Buchung enthält mindestens die Angabe von Konto(s), Soll- und Haben-Beträgen sowie Datum und Buchungstext. Die Einträge werden später in Hauptbücher (Konten) übernommen.

Weitere Hinweise

Wortherkunft: Das Wort „Journal“ geht auf französisch journal zurück (ursprünglich ‚täglich‘) und ist verwandt mit dem lateinischen diurnalis. Deshalb taucht der Begriff historisch oft in Bedeutungen auf, die mit täglichen Aufzeichnungen oder periodischen Erscheinungsformen verbunden sind.

Abgrenzung: Während im Deutschen Zeitschrift häufig für periodisch erscheinende Publikationen verwendet wird, kann Journal formeller klingen und wird besonders in wissenschaftlichen oder technischen Zusammenhängen benutzt. Tagebuch betont die persönliche, oft private Natur einer Aufzeichnung.

Beispiele für die Verwendung:

  • „Sie hat ihren Artikel in einem renommierten wissenschaftlichen Journal veröffentlicht.“
  • „Im Journal des Bergwerks wird die Abfolge der Gesteinsschichten dokumentiert.“
  • „Die Journalbuchung für den Zahlungseingang wurde gestern durchgeführt.“
  • „Der Lagerzapfen (Journal) muss regelmäßig geschmiert werden, um Schäden zu vermeiden.“

Abgerufen von "https://simple.wikipedia.org/w/index.php?title=Journal&oldid=5136644".

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Fragen und Antworten

F: Was ist ein schriftliches Medium?


A: Ein schriftliches Medium ist jede Form der Kommunikation, die das geschriebene Wort verwendet, z.B. eine wissenschaftliche Zeitschrift, ein Tagebuch, eine Literaturzeitschrift, eine Tageszeitung oder ein wissenschaftliches Journal.

F: Was ist ein Journal (mechanisches Gerät)?


A: Ein Zapfen (mechanisches Gerät) ist der Teil einer rotierenden Welle, der in einem Gleitlager gelagert ist und sich darin dreht.

F: Was ist ein Bergbaujournal?


A: Ein Bergbaujournal ist eine Aufzeichnung, die systematisch die Schichten beschreibt, durch die ein Bergbauschacht führt.

F: Was beinhaltet der Schachtbergbau?


A: Beim Schachtbergbau werden tiefe vertikale Tunnel in die Erde gegraben, um an die in der Tiefe liegenden Erzvorkommen zu gelangen.

F: Was ist eine Journalbuchung?


A: Eine Journalbuchung ist eine buchhalterische Transaktion im System der doppelten Buchführung. Das heißt, wenn sich ein Konto erhöht, muss sich ein anderes Konto um den gleichen Betrag verringern.

F: Wie funktioniert die doppelte Buchführung?


A: Bei der doppelten Buchführung wird jede finanzielle Transaktion zweimal verbucht - einmal als Soll und einmal als Haben - und zwar auf zwei separaten Konten innerhalb eines Buchhaltungsbuchs. Dies gewährleistet Genauigkeit und hilft, Fehler bei der Dateneingabe oder bei Berechnungsprozessen zu vermeiden.


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