Das King's College London (King's oder KCL) ist eine große Universität in London und ein College der Federal University of London.
Das University College London (1826) wurde vor ihm gegründet. Die King's (1829) war jedoch die drittälteste Universität Englands, die ihre königliche Charta erhielt.
1836 wurde King's mit dem University College zu einem der beiden Gründungscolleges der Universität London.
King's gliedert sich in neun Colleges of Study, die sich auf vier Campusse an der Themse im Zentrum Londons und einen in Denmark Hill im Süden Londons verteilen.
King's ist eines der größten Zentren für graduierte und postgraduierte medizinische Lehre und biomedizinische Forschung in Europa. Es beherbergt sechs Zentren des Medical Research Council, die meisten aller britischen Universitäten.
King's hat rund 18.600 Vollzeitstudenten und 5.030 Mitarbeiter und hatte 2009/10 ein Gesamteinkommen von 508 Millionen Pfund, davon 144 Millionen Pfund aus Forschungsstipendien und Verträgen.
Unter King's Alumni und ehemaligen Dozenten befinden sich 12 Nobelpreisträger. In der QS-Welthochschul-Rangliste 2015 rangiert King's national auf Platz 5 und weltweit auf Platz 19, in der The Times Higher Education Welthochschul-Rangliste 2015 auf Platz 7 und weltweit auf Platz 27 und in der Akademischen Rangliste der Weltuniversitäten 2015 auf Platz 7 und weltweit auf Platz 55. Im September 2010 wählte die Sunday Times King's zur "Universität des Jahres". King's ist Mitglied der European University Association und der Russell-Gruppe. Sie ist Teil des "Goldenen Dreiecks" der britischen Universitäten.