Der Pointillismus ist eine Art der Malerei, bei der kleine separate Punkte reiner Farbe verwendet werden, um Bilder zu formen. Der Künstler malt das Bild mit Hunderten von winzigen Punkten, hauptsächlich aus Rot, Gelb, Blau und Grün, mit Weiß. Das Auge und der Verstand des Betrachters vermischen die Farben, um verschiedene Schattierungen dieser Farben sowie Orange, Violett, Rosa und Braun zu erzeugen, je nachdem, wie die Farbpunkte angeordnet sind.
Georges Seurat, zunächst ein impressionistischer Maler, und Paul Signac entwickelten diese Technik 1886. Andere wichtige Künstler waren Camille Pissarro und, in einigen Gemälden, Vincent van Gogh. Kunstkritiker, die ihre Werke sahen, lachten über sie und nannten sie "Pointillismus" als Beleidigung. Dieser Name wird immer noch verwendet, aber nicht mehr als Beleidigung empfunden.
Traditionell mischen die Künstler Pigmente (Mischfarben) auf einer Palette. Pointillistische Maler mischen die Farben auf der Palette überhaupt nicht - sie verwenden einfach die Farben direkt aus der Tube. Traditionelle Maler, aber auch impressionistische Maler, verwenden viele Arten von Pinselstrichen und viele Texturen der Farbe. Die Oberfläche des Bildes kann flächige Farbe, Linien, Schnörkel und Farbtupfer aufweisen. Bei einem pointillistischen Gemälde ist jeder Teil des Bildes in winzigen Punkten ausgeführt, und die meisten Punkte sind etwa gleich groß. Der Pointillismus wird normalerweise mit Ölfarben ausgeführt, da diese dickflüssig sind und nicht ineinander laufen, wenn sie auf die Leinwand gemalt werden.








