Der Saturnmond Rhea hat möglicherweise ein dünnes Ringsystem mit drei schmalen Bändern in einer Scheibe aus festen Partikeln. Dies wären die ersten Ringe, die um einen Mond gesehen würden. Die Entdeckung wurde am 6. März 2008 in der Zeitschrift Science bekannt gegeben.

Im November 2005 fand der Cassini-Orbiter heraus, dass die Magnetosphäre des Saturn in der Nähe von Rhea keine energiereichen Elektronen besitzt. Nach Ansicht des Entdeckungsteams lässt sich dies am besten durch die Annahme erklären, dass sie von festem Material in Form einer äquatorialen Scheibe mit dichteren Ringen oder Bögen absorbiert wurden, wobei die Teilchen vielleicht viele Dezimeter bis etwa einen Meter Durchmesser haben.