Der Fuchs und der Hund ist ein amerikanischer Zeichentrickfilm von 1981, produziert von Walt Disney Productions. Er basiert lose auf dem gleichnamigen Roman von Daniel P. Mannix und ist der 24. Disney-Zeichentrickfilm. Der Film erzählt die bewegende Geschichte zweier unwahrscheinlicher Freunde, des Rotfuchs' Tod und des Jagdhundes Copper. Trotz wachsender Instinkte und dem Druck der Menschen um sie herum — die erwarten, dass Fuchs und Hund Feinde sein müssen — versuchen sie, ihre Freundschaft zu bewahren. Regie führten Ted Berman, Richard Rich und Art Stevens. Zu hören sind unter anderem die Stimmen von Mickey Rooney, Kurt Russell, Pearl Bailey, Jack Albertson, Sandy Duncan, Jeanette Nolan, Pat Buttram, John Fiedler, John McIntire, Dick Bakalyan, Paul Winchell, Keith Mitchell und Corey Feldman.

Handlung

Als Welpen begegnen sich Tod, ein junger Rotfuchs, und Copper, ein Jagdhund, und schließen eine enge Freundschaft. Sie wachsen zusammen auf, spielen miteinander und lernen voneinander – bis Coppers Besitzer und andere Menschen sie zunehmend als natürliche Feinde sehen. Coppers Ausbildung zum Jagdhund und die instinktiven Verhaltensweisen, die bei beiden Tieren erwachen, setzen die Freundschaft auf eine harte Probe. Die Geschichte begleitet die Figuren durch Verlust, Loyalität und das Erwachsenwerden und thematisiert die Spannung zwischen Naturverhalten und gewachsenen Bindungen.

Produktion

Die Dreharbeiten und die Animationen für The Fox and the Hound dauerten mehrere Jahre und waren von personellen Veränderungen im Disney-Studio geprägt: Während der Produktion kam es zu Abgängen einzelner Animatoren, die später eigene Projekte verfolgten. Trotz dieser Umstände setzte das Team traditionelle Zeichentricktechniken ein; die Filmmusik stammt aus der Feder von Buddy Baker. Mit geschätzten Produktionskosten von rund 12 Millionen US-Dollar zählte der Film bei seiner Veröffentlichung zu den bis dahin aufwendigsten Zeichentrickfilmen aus dem Haus Disney. Die Länge des Films beträgt etwa 83 Minuten.

Veröffentlichung und Rezeption

The Fox and the Hound wurde am 10. Juli 1981 in die Kinos gebracht und war an der Kinokasse erfolgreich: das Einspiel lag im niedrigen bis mittleren zweistelligen Millionenbereich (entsprechend dem damaligen Markt). Kritiker lobten häufig die einfühlsame Erzählweise, die emotionale Tiefe und die Qualität der Animation; manche Rezensionen bemängelten hingegen eine zu sentimentale Darstellung. Der Film etablierte sich im Lauf der Zeit als Klassiker unter Disneys späten traditionellen Zeichentrickfilmen.

Am 25. März 1988 lief der Film in einer Wiederaufführung erneut in den Kinos. Für das Heimkino erschien er später auf VHS, DVD und Blu-ray, sodass er mehreren Generationen von Zuschauern zugänglich wurde. Als Fortsetzung erschien am 12. Dezember 2006 mit "The Fox and the Hound 2" ein Direct-to-video-Folgefilm auf DVD.

Themen und Bedeutung

Der Film behandelt zentrale Themen wie Freundschaft, Identität, Erwachsenwerden und den Konflikt zwischen Instinkt und sozialer Prägung. Er zeigt, wie Zugehörigkeit — zu einer Familie, zu einer Spezies oder zu einer Aufgabe — Beziehungen verändern kann. Aufgrund seiner emotionalen Erzählweise wird der Film oft in Diskussionen über tierische Protagonisten und moralische Ambivalenz im Zeichentrick genannt.

Fakten auf einen Blick

  • Originaltitel: The Fox and the Hound
  • Produktionsjahr: 1981
  • Produktionsfirma: Walt Disney Productions
  • Regie: Ted Berman, Richard Rich, Art Stevens
  • Basierend auf: Roman von Daniel P. Mannix (Quelle)
  • Produktionskosten: ca. 12 Millionen US-Dollar
  • Laufzeit: ca. 83 Minuten
  • Bekannte Stimmen: unter anderem Mickey Rooney, Kurt Russell, Pearl Bailey, Jack Albertson