Die Verhaltensökonomie ist ein kleinerer Teil der Wirtschaftswissenschaften, der das, was wir über Psychologie wissen, mit dem verbindet, was wir über Wirtschaft wissen. Normalerweise berücksichtigt die Ökonomie nicht die Art und Weise, wie Menschen tatsächlich denken, sondern vereinfacht stattdessen die Entscheidungsfindung, um ökonomische Modelle leichter verständlich zu machen. Dies ist jedoch kein vollständiges Bild davon, wie die Welt und die Wirtschaft wirklich funktionieren. Normalerweise gehen Ökonomen davon aus, dass Menschen rational sind, d.h. dass sie unter Verwendung aller Informationen zum richtigen Zeitpunkt gute Entscheidungen treffen. Im wirklichen Leben tun Menschen dies nicht. Sie haben Probleme mit der Selbstkontrolle, Probleme mit der Zeit und treffen unterschiedliche Entscheidungen, je nachdem, wie ihnen die Entscheidungen präsentiert werden. Verhaltensökonomen betrachten die Welt angesichts der Probleme und Einschränkungen, die sich ergeben, wenn echte Menschen vor Entscheidungen stehen.