Medien verstehen: The Extensions of Man ist ein 1964 erschienenes Buch von MarshallMcLuhan. Es war eine bahnbrechende Studie zur Medientheorie. McCluhan war ein Literaturprofessor, der sich zutiefst dafür interessierte, wie die Medien die Gesellschaft verändert hatten.

Das Buch schlägt vor, dass die Medien selbst ihren Inhalt auf wichtige Weise beeinflussen. Es ist ein Versuch zu verstehen, wie die sich verändernden Medien die Gesellschaft beeinflusst haben. McLuhan schlägt vor, dass die Medien eine Rolle spielen, nicht durch den gelieferten Inhalt, sondern durch die Eigenschaften des Mediums selbst.

McLuhan verwies auf die Glühbirne als Beispiel. Eine Glühbirne hat nicht den Inhalt, wie eine Zeitung Artikel oder ein Fernseher Programme hat, aber sie ist ein Medium, das eine soziale Wirkung hat. Die Glühbirne lässt die Menschen nachts Dinge tun, die im Dunkeln unmöglich wären. Er beschreibt die Glühbirne als ein Medium ohne Inhalt. McLuhan stellt fest, dass "eine Glühbirne durch ihre bloße Anwesenheit eine Umgebung schafft".

Umstrittener war er der Meinung, dass Inhalte wenig Einfluss auf die Gesellschaft hätten - es sei beispielsweise egal, ob das Fernsehen Kindersendungen oder Gewaltprogramme ausstrahlt - die Wirkung des Fernsehens auf die Gesellschaft sei identisch. Er merkte an, dass alle Medien Eigenschaften haben, die den Zuschauer auf unterschiedliche Weise ansprechen; so könne beispielsweise eine Passage in einem Buch nach Belieben nachgelesen werden, aber ein Film müsse in seiner Gesamtheit erneut gezeigt werden, um jeden einzelnen Teil davon zu studieren. Er wies darauf hin, dass das Lesen seinem Wesen nach ein sequentielles Medium ist. Man liest es in einer Sequenz. Auf der anderen Seite stellt ein Medium wie der Film Informationen ganzheitlicher dar. Es gibt eine Art "Alles-auf-einen-Streich-Ness" bei Film und Fernsehen.

Das Buch ist die Quelle des bekannten Satzes "Das Medium ist die Botschaft". Es war ein führender Indikator für die Umwälzung lokaler Kulturen durch zunehmend globalisierte Werte. Der Einfluss des Buches reichte viel weiter als der von Akademikern, Schriftstellern und Gesellschaftstheoretikern. Es wurde weithin gelesen. Es wurde zu einem Eckpfeiler in medienwissenschaftlichen Studiengängen.