Die Wasserorgel oder Wasserorgel ist eine Art Pfeifenorgel. Wie bei der Pfeifenorgel wird der Klang durch Luft erzeugt, die durch die Pfeifen bläst, aber die Kraft, die die Luft zum Blasen bringt, kommt nicht von einem Blasebalg oder von Elektrizität wie bei der modernen Orgel, sondern von Wasser, zum Beispiel von einem Wasserfall.
Eine hydraulis ist eine frühe Art von Pfeifenorgel, die mit Wasser betrieben wurde. Sie wurde im 3. Jahrhundert v. Chr. erfunden, wahrscheinlich von dem hellenistischen Wissenschaftler Ctesibius von Alexandria. Es war das erste Tasteninstrument der Welt. Viele Jahrhunderte später entwickelte sie sich zur modernen Pfeifenorgel.
Die Wasserorgel funktioniert, indem Wasser und Luft zusammen in der Kamera-Aeolis (Windkammer) ankommen. Hier trennen sich Wasser und Luft und die komprimierte Luft wird in einen Windkanal über der Kamera-Aeolis getrieben, um die Orgelpfeifen zu blasen. Zwei perforierte 'Spritzbleche' oder 'Membranen' verhindern, dass der Wasserstrahl in die Orgelpfeifen gelangt.
Nachdem das Wasser von der Luft getrennt wurde, verlässt es die Kamera-Aeolis mit der gleichen Geschwindigkeit, mit der es in die Kamera eintritt. Dann treibt es ein Wasserrad an, das wiederum den Musikzylinder und die daran befestigten Bewegungen antreibt. Um die Orgel zu starten, wird der Wasserhahn über der Eingangspfeife aufgedreht, und bei einem kontinuierlichen Wasserfluss spielt die Orgel, bis der Wasserhahn wieder geschlossen wird.
Während der Renaissance hatten viele italienische Gärten Wasserorgeln. Die berühmteste Wasserorgel des 16. Jahrhunderts befand sich in der Villa d'Este in Tivoli. Sie war etwa 6 Meter hoch und wurde von einem wunderschönen Wasserfall angetrieben. Sie konnte drei Stücke automatisch spielen, aber es gab auch eine Klaviatur.


