Fandango (Curtis James Hussey) – US-Profi-Wrestler, NXT-Sieger & WWE-Star

Fandango (Curtis James Hussey) – US-Profi‑Wrestler, NXT‑Sieger & WWE‑Star: charismatischer Entertainer, mehrmaliger Tag-Team‑Champion mit spektakulären Matches und unvergesslicher Ringpräsenz.

Autor: Leandro Alegsa

Curtis James Hussey (geboren am 22. Juli 1981) ist ein amerikanischer Profi-Ringer. Er war viele Jahre bei der WWE unter Vertrag und trat dort vor allem unter dem Ringnamen Fandango auf. Zuvor war er als Johnny Curtis bekannt, gewann als solcher die vierte Staffel der NXT und etablierte sich damit im Hauptkader. Seine frühe Zeit in der Entwicklungsabteilung Florida Championship Wrestling (FCW) führte zu zwei Erfolgen als Florida Tag Team Champion — jeweils an der Seite von Tyler Reks und Derrick Bateman.

Frühe Karriere und Aufstieg

Hussey begann seine Karriere auf dem Independent- und Regional-Level, bevor er in das Entwicklungsprogramm der WWE wechselte. In der FCW sammelte er Erfahrung im Tag-Team- und Einzelbereich und arbeitete dabei mit verschiedenen Partnern und Gegnern zusammen. Sein Sieg in der vierten Staffel der Show NXT stärkte seinen Bekanntheitsgrad und ebnete den Weg in das Hauptroster der WWE.

Der Charakter „Fandango“

Als Fandango präsentierte Hussey einen auffälligen, tanzorientierten Charakter: Ein prätentiöser Entertainer mit choreografierten Einzügen und einer markanten, eingängigen Einzugsmusik. Das Gimmick setzte stark auf Show-Elemente und Zuschauereinbindung, häufig begleitet von einer Managerin oder Begleitperson bei seinen Auftritten. Der Charakter sorgte für starke Reaktionen des Publikums und machte Hussey zu einer wiedererkennbaren Figur im WWE-Programm.

Tag-Team „Breezango“ und spätere Jahre

Ein wichtiger Teil von Husseys WWE-Laufbahn war die Zusammenarbeit mit Tyler Breeze. Das Duo, das unter dem Spitznamen „Breezango“ auftrat, kombinierte Wrestling-Elemente mit komödiantischen und unterhaltsamen Segmenten, die sich von klassischen Matches absetzten. Ihre Auftritte betonten Charakterarbeit, Sketche und eine Mischung aus athletischen und humorvollen Einlagen, wodurch sie sich eine treue Fanbasis erspielten.

Wrestlingstil und Publikum

Hussey ist technisch versiert und integriert neben klassischen Ringmanövern auch athletische und akrobatische Elemente in seine Matches. Sein Charakter basierte weniger auf roher Gewalt als auf Show, Timing und Inszenierung — besonders der Einzug und die Tanzsequenzen waren Markenzeichen, die Zuschauerreaktionen oft verstärkten.

Titel und Auszeichnungen

  • NXT – Sieger der vierten Staffel
  • FCW – 2× Florida Tag Team Champion (mit Tyler Reks und Derrick Bateman)

Wirkung und Vermächtnis

Curtis Hussey bleibt wegen seines einprägsamen Charakters und seiner Wandlungsfähigkeit in Erinnerung: Er hat gezeigt, wie ein Gimmick neben sportlicher Leistung zum Markenzeichen werden kann. Ob als Johnny Curtis oder als Fandango — seine Karriere ist ein Beispiel dafür, wie Vielseitigkeit und Entertainment im modernen Profi-Wrestling zusammenspielen.

Im Ringkampf

  • Finishing-Bewegungen
    • Maine Jam (Tauchen Guillotine-Beinfall, manchmal beim Sprungbrettfahren)
    • Über die Schulter Bauch-zu-Rücken-Stapelfahrer
  • Signatur bewegt sich
    • Johnny Kick (Spinnrad-Kick)
    • Sitout-Suplex-Slam
  • Führungskräfte
    • Aksana
  • Spitznamen
    • "Der Premierminister"
    • "Das Vollblut"

Meisterschaften und Errungenschaften

  • Florida-Meisterschaft Ringen
    • FCW Florida Tag Team Championship (2 Mal, aktuell) - mit Tyler Reks (1) und Derrick Bateman (1)
  • Nordost-Meisterschaft Ringen
    • NCW New England Championship (1 Mal)
    • NCW Tag Team Championship (1 Mal) - mit Damian Houston
  • Power League Ringkampf
    • PLW-Neu-England-Meisterschaft (1 Mal)
  • Premier Wrestling Federation
    • PWF Northeast Heavyweight Championship (2 Mal)
    • PWF Northeast Tag Team Championship (2 Mal) - mit Kenn Phoenix
  • Pro Wrestling illustriert
    • PWI platzierte ihn auf Platz 283 der Top 500 Einzel-Ringer der PWI 500 im Jahr 2010
  • Ringen an der Südküsten-Meisterschaft
    • SCCW-Meisterschaft im Leichtgewicht (1 Mal)


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