Johnathan Aitken - kanadischer Eishockey-Verteidiger (NHL, geb. 1978)

Johnathan Aitken (geb. 1978) – kanadischer Eishockey-Verteidiger, NHL-Top-10-Draft 1996; Stationen: Boston, Chicago, HC Sparta Praha, AC Klagenfurt. Karriere, Einsätze & Statistik.

Autor: Leandro Alegsa

Johnathan James Aitken (geboren am 24. Mai 1978) ist ein kanadischer Eishockey-Verteidiger im Ruhestand. Aitken wurde 1996 von den Boston Bruins im NHL Entry Draft an 8. Stelle ausgewählt. Während seiner Profi-Karriere bestritt er insgesamt 44 NHL‑Spiele — davon drei Partien für die Boston Bruins und 41 für die Chicago Blackhawks.

Karriereverlauf

Aitken galt in seiner Juniorenzeit als eines der vielversprechenden Verteidiger-Talente seines Jahrgangs und wurde deshalb hoch gedraftet. In den Jahren nach dem Draft verbrachte er viel Zeit in den Farmteams und in den nordamerikanischen Minor-Leagues, wo er weiter an seinem Spiel arbeitete und sich an das körperbetonte Profi-Level gewöhnte. Sein NHL‑Debüt blieb zunächst auf wenige Einsätze beschränkt.

In der Saison 2000/01 wechselte Aitken nach Europa und spielte für den HC Sparta Praha in der Tschechischen Republik. Nach einem Jahr in Prag kehrte er nach Nordamerika zurück und schaffte in der Saison 2003/04 den Sprung zurück in die NHL, als er für die Chicago Blackhawks in 41 Partien zum Einsatz kam. In den folgenden Jahren setzte er seine Karriere zwischen verschiedenen Vereinen in Nordamerika und Europa fort: 2006/07 stand er beim AC Klagenfurt in der österreichische Hockeyliga unter Vertrag, bevor er seine aktive Laufbahn beendete.

Spielweise

Aitken war ein klassischer Verteidiger, der vor allem in der Defensive arbeitete. Zu seinen Stärken zählten solides Stellungsspiel, körperliches Zweikampfverhalten und die Bereitschaft, das Spiel zu unterbrechen und die eigene Zone zu sichern. Offensivrollen übernahm er seltener; er wurde in erster Linie als zuverlässiger Abwehrspieler eingesetzt.

Nach der aktiven Karriere

Nach dem Rückzug aus dem Profibereich zog sich Aitken weitgehend aus der öffentlichen Sportberichterstattung zurück. Wie viele ehemalige Profis blieb er dem Eishockey in unterschiedlicher Form verbunden, etwa durch Engagements abseits der höchsten Ligen oder durch Arbeit mit jüngeren Spielern, ohne dabei in den Mittelpunkt der Medien zu treten.

Würdigung

Obwohl Aitken nie dauerhaft zu einem Stammspieler in der NHL wurde, bleibt seine Laufbahn ein Beispiel dafür, wie vielfältig die Wege von hoch gedrafteten Spielern verlaufen können: mit Einsätzen in Nordamerika und Europa, Momenten in der besten Liga der Welt und anschließender Fortsetzung der Karriere in anderen Wettbewerben.

Karrierestatistik

 

 

RegelmäßigeSaison

 

Playoffs

Saison

Mannschaft

Liga

GP

G

A

Seiten

PIM

GP

G

A

Seiten

PIM

1993–94

Sherwood Park Kings

Alberta Zwerg AAA

31

4

9

13

54

1994–95

Medizin Hut Tiger

WHL

53

0

5

5

71

5

0

0

0

0

1995–96

Medizin Hut Tiger

WHL

71

6

14

20

131

5

1

0

1

6

1996–97

Brandon Weizen Könige

WHL

65

4

18

22

211

6

0

0

0

4

1997–98

Brandon Weizen Könige

WHL

69

9

25

34

183

18

0

8

8

67

1998–99

Vorsehung Bruins

AHL

65

2

9

11

92

13

0

0

0

17

1999–00

Boston Bruins

NHL

3

0

0

0

0

1999–00

Vorsehung Bruins

AHL

70

2

12

14

121

11

1

0

1

26

2000–01

HC Sparta Prag

CEL

24

0

3

3

62

2001–02

Jackson-Banditen

ECHL

43

1

9

10

141

2001–02

Admirale von Norfolk

AHL

28

0

1

1

43

4

0

0

0

0

2002–03

Admirale von Norfolk

AHL

80

1

7

8

207

9

2

1

3

18

2003–04

Chicago Blackhawks

NHL

41

0

1

1

70

2003–04

Admirale von Norfolk

AHL

40

1

4

5

97

8

1

4

5

27

2004–05

Manitoba-Elch

AHL

46

1

6

7

101

1

0

0

0

7

2005–06

Hamilton-Bulldoggen

AHL

47

1

2

3

81

2006–07

Klagenfurt AC

Aust

34

2

11

13

157

NHL-Gesamtsummen

44

0

1

1

70



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