Martha Argerich (geboren am 5. Juni 1941 in Buenos Aires, Argentinien) ist eine argentinische klassische Pianistin jüdischer Abstammung.
Argerich wurde in Buenos Aires geboren und begann im Alter von drei Jahren mit dem Klavierspiel. Im Alter von fünf Jahren wechselte sie zu dem Lehrer Vincenzo Scaramuzza. Ihr erstes Konzert gab Argerich 1949 im Alter von acht Jahren. Die Familie zog 1955 nach Europa, wo Argerich bei Friedrich Gulda in Österreich studierte. Später lernte sie bei Stefan Askenase und Maria Curcio. Argerich lernte auch kurzzeitig bei Madeleine Lipatti (Witwe von Dinu Lipatti), Abtei Simon und Nikita Magaloff. Mit sechzehn Jahren gewann sie 1957 innerhalb von drei Wochen sowohl den Internationalen Musikwettbewerb von Genf als auch den Internationalen Ferruccio Busoni-Wettbewerb.
Argerich begann weltweit berühmt zu werden, als sie 1965 im Alter von 24 Jahren den Siebten Internationalen Chopin-Klavierwettbewerb gewann. Im selben Jahr machte sie auch eine Aufnahme mit Werken von Chopin, Brahms, Ravel, Liszt und Prokofjew.

