Gerard Kitchen "Gerry" O'Neill (6. Februar 1927 - 27. April 1992) war ein amerikanischer Wissenschaftler. Er lehrte Physik an der Universität Princeton. Er erfand eine Maschine zum Halten subatomarer Teilchen. Er erfand auch den Massentreiber, eine Maschine, mit der Dinge in den Weltraum geschossen werden können. Er schrieb über den Bau von Städten im Weltraum. Sein Entwurf einer Raumstation ist als O'Neill-Zylinder bekannt. Er gründete das Institut für Weltraumstudien (SSI). Das SSI ist eine Gruppe, die sich darauf konzentriert, etwas über die Herstellung und Kolonisierung des Weltraums zu lernen.
1954 beendete O'Neill die Schule an der Cornell University. Dann begann er seine Arbeit in der Teilchenphysik an der Princeton. Zwei Jahre später schrieb er über ein Gerät, mit dem sich sehr schnell bewegende subatomare Teilchen festhalten lassen. Im Jahr 1965 benutzte er sein Gerät, um erstmals zwei Teilchenstrahlen aufeinander zu schießen. Dieses Experiment wurde an der Universität Stanford durchgeführt. Wissenschaftler nutzten das Experiment, um die Größe des Elektrons zu ermitteln.
Während seiner Lehrtätigkeit begeisterte sich O'Neill für die im Weltraum lebenden Menschen. Er schrieb über den O'Neill-Zylinder in "Die Kolonisierung des Weltraums". Dies war seine erste Arbeit über Menschen, die im Weltraum leben. Er traf sich 1975 in Princeton mit anderen Wissenschaftlern. Dort unterhielt er sich mit ihnen über die Herstellung im Weltraum. O'Neill baute 1976 mit Hilfe des Wissenschaftlers Henry Kolm seinen ersten Massenantrieb. Die Massentreiber waren Teil seines Plans, den Mond und die Asteroiden abzubauen. Sein Buch The High Frontier gewann einen Preis und begeisterte die Menschen für den Weltraum. Er starb 1992 nach einem siebenjährigen Kampf gegen Leukämie.