Es wurde berichtet, dass Rikuzentakata durch den Tsunami nach dem Erdbeben von Tōhoku "von der Landkarte verschwunden" sei. Nach Angaben der Polizei wurde jedes Gebäude, das kleiner als drei Stockwerke hoch war, vollständig überflutet. Gebäude, die höher als drei Stockwerke waren, wurden teilweise überflutet. Auch im Rathaus erreichte das Wasser die Höhe des dritten Stockwerks.
Am 14. März zeigte ein BBC-Bericht ein Bild der Stadt. Der Bericht beschrieb die Stadt als "fast vollständig verflacht". Die Reporter konnten nicht sagen, wie viele Menschen überlebt hatten. Die Stadt verfügte über Tsunami-Schutzbauten. Die Bunker sollten die Menschen vor einer 3 bis 4 Meter hohen Welle schützen. Der Tsunami vom März 2011 war in der Stadt jedoch 13 Meter hoch. Die Welle deckte die Gebiete ab, die eigentlich sicher sein sollten. Lokale Beamte schätzen, dass 20% bis 40% der Stadtbevölkerung starben. "Rikuzen-Takata existiert praktisch nicht mehr." Die Stadt hatte einen 6,5 Meter hohen Deich, aber das reichte nicht aus. Mehr als 80% der 8.000 Häuser wurden durch den Tsunami zerstört.
Am 3. April 2011 wurden 1.000 Menschen aus der Stadt als tot bestätigt, 1.300 werden noch vermisst.
Achtundsechzig Stadtbeamte, etwa ein Drittel der städtischen Angestellten, wurden getötet. Der Bürgermeister der Stadt, Futoshi Toba, war bei der Arbeit im Rathaus und überlebte. Seine Frau war in ihrem Haus am Meer, und sie starb.