Lauf, Dicker, lauf! (Originaltitel: Run Fatboy Run) ist eine britische romantische Komödie aus dem Jahr 2007. Regie führte David Schwimmer, das Drehbuch schrieben Michael Ian Black und Simon Pegg. Im Mittelpunkt steht ein liebenswerter, aber unmotivierter Protagonist, dessen Versuch, sein Leben zu ändern, zu komischen wie berührenden Situationen führt.
Inhalt und Figuren
Der Film erzählt die Geschichte eines Mannes, der seiner Ex-Freundin beweisen will, dass er sich verändert hat, indem er sich einer großen Herausforderung stellt: dem Marathonlauf. Die zentrale Figur wird von Simon Pegg gespielt; weitere wichtige Rollen übernahmen Dylan Moran, Thandie Newton, Harish Patel, India de Beaufort und Hank Azaria. Die Handlung kombiniert Beziehungskomödie mit Sportmotiv und persönlichen Prüfungen.
Charakteristika und Stil
Die Erzählweise mischt Slapstick, britischen Wortwitz und romantische Elemente. Regisseur David Schwimmer setzt auf einen bodenständigen Ton, der Humor und Emotionalität verbindet. Die Figurengestaltung betont die Wandlung des Protagonisten von Selbstzweifeln zu Selbstüberwindung. Visuell bleibt der Film konventionell und nah an den Figuren, die Marathon-Szenen dienen zugleich als Metapher für Ausdauer und Reue.
Produktion und Veröffentlichung
Das Drehbuch entstand in Zusammenarbeit von Michael Ian Black und Simon Pegg. Die Produktion fand überwiegend in Großbritannien statt; die Filmografie der Beteiligten verleiht dem Projekt einen internationalen Blickwinkel. Die Veröffentlichung erfolgte gestaffelt: in Großbritannien am 7. September 2007 (Premiere), in Kanada am 10. September 2007 (Kanada) und in den USA am 28. März 2008 (Vereinigte Staaten).
Besetzung (Auswahl)
- Simon Pegg — Hauptrolle
- Dylan Moran — Nebenrolle
- Thandie Newton — weibliche Hauptrolle
- Hank Azaria — Nebenrolle
- David Schwimmer — Regie
Rezeption und Bedeutung
Bei Kritikern stieß der Film auf gemischte Resonanz: Lob gab es für die sympathische Hauptfigur und die Balance aus Komik und Herz, Kritik richtete sich gelegentlich gegen vorhersehbare Wendungen. Publikumserfolge beruhen auf Identifikation mit dem Thema Selbstverbesserung und auf populären Darstellern. Heute gilt der Film als Beispiel für britische RomComs der 2000er, die Alltagskomik mit sportlichen Motiven verknüpfen.
Besondere Fakten
- Das Skript kombinierte Elemente von Sportfilm und Beziehungskomödie, eine ungewöhnliche Mischung im britischen Kino jener Zeit.
- Die lange Laufsequenz dient als erzählerisches Zentrum und Symbol für persönliche Entwicklung.
- Die internationale Besetzung spiegelte die transatlantische Ausrichtung von Produktion und Vermarktung wider (UK, Kanada, USA).