Gusseisen ist eine Legierung aus Eisen. Der Begriff wird üblicherweise für Grauguss verwendet. Es gibt zwei Hauptarten von Gusseisen: Grauguss und Weißguss. Die Unterschiede zwischen den beiden basieren hauptsächlich auf dem Siliziumgehalt der Legierung. Jedes Gusseisen enthält etwa 95% Eisen. Graues Gusseisen enthält 3% Silizium und 2% Kohlenstoff. Weißes Gusseisen enthält weniger Silizium.
Das Silizium in Grauguss bewirkt, dass sich der Kohlenstoff in Graphit umwandelt. Dadurch erhält er eine dunkelgraue oder fast schwarze Farbe. Bei weniger Silizium wandelt sich der Kohlenstoff in weißem Gusseisen in Zementit oder Eisenkarbid (Fe3C) um. Dadurch bilden sich an der Oberfläche weiße Brüche, die dem weißen Gusseisen den Namen geben.
Grauguss ist sehr gut wärmeleitend. Aus diesem Grund wird es häufig zur Herstellung von Kochgeschirr verwendet.

