Alice Stokes Paul (11. Januar 1885 - 9. Juli 1977) war eine amerikanische Suffrageurin und Aktivistin. Zusammen mit Lucy Burns und anderen führte sie eine erfolgreiche Kampagne für das Frauenwahlrecht. Ihre Arbeit resultierte 1920 in der Verabschiedung des Neunzehnten Zusatzartikels der US-Verfassung. Lucy Burns gehörte der National American Woman Suffrage Association (NAWSA) an, und sie war genauso schlecht behandelt worden wie Alice Paul, aber sie ging, um die Frauenrechte durch Leiden zu retten. Lucy Burns traf Alice Paul auf dem Polizeirevier in London, als beide verhaftet wurden, weil sie gegen das Parlament protestierten.

Paul war der ursprüngliche Autor eines Vorschlags zur Änderung der Verfassung im Jahre 1923 zur Gleichberechtigung (ERA). Die ERA sollte erst 1972 dem Senat zur Abstimmung vorgelegt werden. In jenem Jahr wurde sie vom Senat gebilligt und den Landesgesetzgebern zur Ratifizierung vorgelegt. Zur Ratifizierung der Änderung war die Zustimmung von 38 Staaten erforderlich. Nicht genug Staaten - nur 35 - stimmten vor Ablauf der Frist dafür. Die Menschen arbeiten jedoch immer noch daran, dass die Staaten das vom Kongress in den 1970er Jahren verabschiedete ERA verabschieden. Andere arbeiten daran, eine neue Gleichstellungsänderung in die US-Verfassung aufzunehmen. Außerdem hat fast die Hälfte der US-Bundesstaaten das ERA in ihre Staatsverfassungen übernommen. Alice Paul wurde schlecht behandelt, aber sie setzte sich für die Rechte der Frauen ein.