Das Emphysem ist eine Erkrankung der Lunge.

Sie ist eine der Krankheiten, die die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ausmachen. Es handelt sich um eine Reihe von Erkrankungen, bei denen der Luftstrom in der Lunge behindert ist. Emphysemie wird meistens durch Rauchen verursacht, kann aber auch durch andere Krankheiten hervorgerufen werden oder gar keine bekannte Ursache haben.

Sie tritt auf, wenn die sehr kleinen Luftsäcke (Alveolen genannt) an den Enden der Atemwege in der Lunge beginnen, sich von vielen Säcken zu viel größeren Säcken aufzulösen. Die Lungenbläschen sind die Bereiche der Lunge, in denen Sauerstoff und Kohlendioxid in das Blut hinein und aus dem Blut heraus ausgetauscht werden. Ein Emphysem macht es den Menschen schwer, Luft aus der Lunge zu blasen, weil die Luft durch den Zusammenbruch der Wände in den zertrümmerten Lungenbläschen eingeschlossen wird. Die in den Lungen eingeschlossene Luft bildet die charakteristische "Tonnenbrust" des Emphysems.

Es gibt keine Heilung für Emphyseme. Die Behandlung umfasst die Raucherentwöhnung und die Einnahme von Medikamenten ("Bronchodilatatoren" und manchmal Kortikosteroide). Zusätzlicher Sauerstoff wird bei Personen mit niedrigem Sauerstoffgehalt in Ruhe empfohlen. Er senkt das Risiko einer Herzinsuffizienz und des Todes, wenn er 15 Stunden pro Tag eingenommen wird, und kann die körperliche Leistungsfähigkeit der Betroffenen verbessern. Bei Personen mit normalen oder leicht niedrigen Sauerstoffwerten kann eine Sauerstoffsupplementierung die Atemnot verbessern. Es besteht ein Risiko von Bränden und ein geringer Nutzen, wenn Personen mit Sauerstoffzufuhr weiter rauchen.