Eine Hallenkirche ist eine Art von Kirchengebäude. Der Begriff "Hallenkirche" bezieht sich auf die Architektur des Gebäudes. Die meisten sehr großen Kirchen und Kathedralen werden mit einem langen Teil gebaut, in dem die Menschen sitzen, dem so genannten "Kirchenschiff". Auf jeder Seite des Kirchenschiffs befindet sich ein unteres "Kirchenschiff". Zwischen dem Hauptschiff und den Seitenschiffen befinden sich Reihen von Säulen. Über den Säulen befinden sich Fenster, die Licht in das Kirchenschiff lassen. In einer Hallenkirche gibt es keine Fenster über den Säulen. Das Kirchenschiff und die Seitenschiffe sind etwa gleich hoch.

Berühmte Kathedralen, die Saalkirchen sind, sind die Kathedrale von Mailand in Italien, die St. Stephanskathedrale, Wien und die Kathedrale von Bristol in England.

Der Begriff wurde erstmals in der Mitte des 19. Jahrhunderts von dem deutschen Kunsthistoriker Wilhelm Lübke verwendet.

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Eine weitere Innenansicht des Stephansdoms, Wien.

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Die Thomaskirche (Straßburg) ist die einzige Hallenkirche im Elsass. Sie ist heute eine protestantische Kirche.

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Die Hauptkirche in Tulln, Österreich.