Die Stubenfliege ist die häufig in Häusern anzutreffende gemeine Fliege. Der lateinische Name für die Stubenfliege ist Musca domestica. Diese Art ist immer in der Nähe des Menschen anzutreffen. Sie ist die am häufigsten in Schweine- und Geflügelfarmen, Pferdeställen und Ranches anzutreffende Art. Stubenfliegen sind nicht nur lästig, sondern sie tragen auch krankheitserregende Organismen in sich. Fliegen sind nicht nur ein Ärgernis für Landarbeiter, sondern können auch ein Problem für die öffentliche Gesundheit darstellen.
Jede weibliche Fliege kann in ihrem Leben etwa 9.000 Eier legen, in mehreren Chargen von etwa 75 bis 150. Die Eier werden auf oder in der Nähe von Fleisch, oft toten Tieren, abgelegt. Innerhalb eines Tages schlüpfen Larven (Maden) aus den Eiern; sie leben und ernähren sich von totem und verrottendem organischem Material, wie Müll, Aas oder Kot. Sie sind blassweißlich und haben keine Beine. Ihr Lebenszyklus beträgt zwischen 14 und 36 Stunden.
Am Ende ihres dritten Lebensabschnitts kriechen die Maden an einen trockenen, kühlen Ort und verpuppen sich. Diese sind rötlich-braun gefärbt und etwa 8 mm lang. Aus den Puppen tauchen erwachsene Fliegen auf. Der gesamte Zyklus wird als vollständige Metamorphose bezeichnet.
Erwachsene leben von zwei Wochen bis zu einem Monat in der freien Natur. Nachdem sie aus den Puppen herauskommen, wachsen die Fliegen nicht mehr. Kleine Fliegen der gleichen Art haben als Larven nicht genug Nahrung erhalten. Die Funktion einer erwachsenen Fliege ist die Fortpflanzung.

